2,7 Millionen Kubikmeter: Nachwirkungen von Sturm Friederike auch 2019 spürbar

2018 war für den Wald und die Forstleute eine Herausforderung: HessenForst hatte rund 2,7 Mio. Festmeter Sturmwurfholz zu bewältigen.
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2018 war für den Wald und die Forstleute eine Herausforderung: HessenForst hatte rund 2,7 Mio. Festmeter Sturmwurfholz zu bewältigen.
Um den Holzmarkt zu entlasten, hat HessenForst rund 170.000 Festmeter Holz in Nasslagern konserviert.
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Um den Holzmarkt zu entlasten, hat HessenForst rund 170.000 Festmeter Holz in Nasslagern konserviert.
Um den Holzmarkt zu entlasten, hat HessenForst rund 170.000 Festmeter Holz in Nasslagern wie dem bei Giflitz im Edertal konserviert.
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Um den Holzmarkt zu entlasten, hat HessenForst rund 170.000 Festmeter Holz in Nasslagern wie dem bei Giflitz im Edertal konserviert.
Um den Holzmarkt zu entlasten, hat HessenForst rund 170.000 Festmeter Holz in Nasslagern konserviert.
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Um den Holzmarkt zu entlasten, hat HessenForst rund 170.000 Festmeter Holz in Nasslagern konserviert.
Erfreulich wenige Unfälle: Intensive Schulungen und verantwortungsbewusstes Ar- beiten der Forstwirte und Forstwirtinnen haben ihre Wirkung gezeigt.
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Erfreulich wenige Unfälle: Intensive Schulungen und verantwortungsbewusstes Ar- beiten der Forstwirte und Forstwirtinnen haben ihre Wirkung gezeigt.
Nach dem Aufräumen steht die Wiederbewaldung an – Naturverjüngung hat hierbei zunächst Vorrang.
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Nach dem Aufräumen steht die Wiederbewaldung an – Naturverjüngung hat hierbei zunächst Vorrang.

Gut ein Jahr nach dem verheerenden Sturmtief Friederike hat HessenForst weiterhin mit den Auswirkungen zu kämpfen. Bis alle Schäden beseitigt sind, wird noch einige Zeit vergehen.

Waldeck-Frankenberg - Gut ein Jahr ist her, dass Sturmtief Friederike in Nordhessen wütete. Durch den Orkan am 18. Januar 2018 entstanden immens hohe Schäden am Wald. Ein Jahr später zieht HessenForst Bilanz.

„Insgesamt hat der Orkan rund 2,7 Millionen Kubikmeter Holz in den von uns betreuten Wäldern auf den Boden geworfen“, gab Michael Gerst, Leiter des Landesbetriebs HessenForst, bekannt. Sommerdürre und Borkenkäfer haben das Schadensausmaß erheblich verstärkt. Die Schadensfolgen werden die Arbeit der Forstleute auch im aktuellen Jahr weiter bestimmen. Vom Sturmwurf am stärksten betroffen waren die Forstämter in Nord- und Nordost-Hessen. Der Windwurfanfall konzentrierte sich im Wesentlichen auf die Fichte und andere Nadelbaumarten.

Sturm „Friederike“ schwemmte in Hessen und den angrenzenden Bundesländern viele Millionen Kubikmeter Holz auf den Markt. „Um den Holzmarkt zu entlasten, haben wir im vergangenen Januar sofort die Frischholzernte für Nadelholz im gesamten Staatswald gestoppt, damit zunächst die umgeworfenen Bäume genutzt werden konnten“, erläuterte Gerst das Vorgehen des Landesbetriebs.

Überangebot beeinflusst die Preise

In enger Abstimmung mit den Partnern für Holzerntearbeiten, im Transportgewerbe, den Genehmigungsbehörden und nicht zuletzt der Säge- und Holzindustrie wird seither alles daran gesetzt, Werte zu sichern und den Schaden zu begrenzen. Darüber hinaus wurden zur Marktentlastung große Holzmengen aus dem Staatswald eingelagert, um die Qualität und spätere Verwendbarkeit über mehrere Jahre zu sichern: Aktuell sind rund 6 Prozent des Sturmholzes auf Nasslagerplätzen konserviert wie dem bei Giflitz im Edertal. Das entspricht einer Menge von rund 170.000 Festmetern. 70.000 Festmeter liegen in Trockenlagern und 15.000 Festmeter unter Folie. Dennoch führten der Sturm Friederike und die Folgeschäden zu einem unvermeidbaren Überangebot an Nadelholz.

Das wirkt sich zwangsläufig auch auf die Preise aus. HessenForst wird die reguläre Nadelholzernte auch in den kommenden Jahren einschränken. „Nur so haben wir eine Chance, die uns wichtige Balance zwischen dem Holzzuwachs und einer nachhaltigen Nutzung wieder herzustellen“, betonte Gerst. Die meisten Windwurfflächen sind inzwischen freigeräumt, das Holz ist zu großen Teilen abgefahren. „Bei der Wiederbewaldung hat für uns die Naturverjüngung zunächst Vorrang“, erläuterte Gerst das weitere Vorgehen, „dort, wo erforderlich, werden wir jedoch spätestens ab dem Herbst 2019 auf den Freiflächen Forstkulturen anlegen“.

Bei der Wiederbewaldung achte HessenForst darauf, dass die neue Waldgeneration möglichst klimarobust heranwächst. Die Förderung von Mischbeständen sei dabei ebenso selbstverständlich wie eine scharfe Bejagung von Reh- und Rotwild, bis die Forstpflanzen wieder gewachsen sind.

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