Hoher Besuch beim Viehmarkt in Landau: Ministerin bringt Schlüssel zur Zukunft mit

Bild vom Landauer Kram- und Viehmarkt 2017.
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Die hessische Umweltministerin Priska Hinz lobte Im Rahmen des Landauer Kram- und Viehmarktes die Aktivitäten der Bürger und überreichte dem Bad Arolser Bürgermeister Jürgen van der Horst den Bescheid des Landwirtschaftsministeriums zur Aufnahme ins hessische Dorferneuerungsprogramm.
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Umweltministerin Priska Hinz hat beim Landauer Viehmarkt den Ort in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Bad Arolsen hat nun die Aufgabe, in den kommenden 18 Monaten ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) zu erstellen.

Bad Arolsen. „Der Großteil der hessischen Bürgerinnen und Bürger lebt in ländlichen Regionen. Daher ist es wichtig, die Zentren kleineren Kommunen lebendig und attraktiv zu gestalten. Dabei geht es um gute Nahversorgung, Grünflächen, Angebote für Jung und Alt oder Freizeitgestaltung. Ich freue mich sehr, dass Bad Arolsen ab sofort durch das Programm Dorfentwicklung gefördert wird“, sagte Umweltministerin Priska Hinz.

Die Übergabe des Anerkennungsbescheids an Bürgermeister Jürgen van der Horst fand im Rahmen des Landauer Kram- und Viehmarktes statt. Van der Horst nahm den Bescheid dankend entgegen und betonte: „Wir wissen diese Entscheidung sehr zu schätzen. Unsere nachhaltige Strategie erfährt dadurch die nötige Anerkennung. Die Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm soll allen Menschen zu Gute kommen. Dazu müssen ganz neue Projekte entwickelt werden. Die Anziehungskraft des ländlichen Raumes, insbesondere für junge Familien, ist deutlich zu verbessern!“ Die Infrastruktur müsse deutlich aufgewertet werden, Nachhaltigkeit sei das A und O.

„Bad Arolsen kommt als Mittelzentrum im Landkreis Waldeck-Frankenberg eine große Bedeutung zu. Zudem ist die Barockstadt ein touristisches Highlight in der Region. Ich bin sicher, dass die Stadt durch die Aufnahme in das Programm Dorfentwicklung profitieren wird“, so Hinz. Insgesamt stehen in Hessen für 155 Kommunen und ihre 737 Orts- und Stadtteile jährlich 24 Millionen Euro zur Verfügung.

Bad Arolsen hat nun die Aufgabe, in den kommenden 18 Monaten ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) als Grundlage der Förderung zu erstellen. Anschließend beginnt die sechsjährige Förderphase.

In Bad Arolsen und ihren elf Stadtteilen leben insgesamt 15.700 Menschen, 7.300 von ihnen in der Kernstadt. Die Barockstadt ist Mitglied der LEADER-Region Diemelsee-Nordwaldeck, trägt den Titel „Fair-Trade-Stadt“ und wird mit der Kernstadt sowie dem Stadtteil Helsen seit 2016 vom Stadtentwicklungs-Programm „Stadtumbau“ gefördert.

Darüber hinaus hat der Stadtteil Landau 2011 und 2012 am Dorfwettbewerb teilgenommen. Zudem ist Bad Arolsen Teil der interkommunalen Kooperation „Nordwaldeck“, die insbesondere in den Bereichen Wirtschaftsförderung und Tourismus zusammenarbeiten.

„Bad Arolsen fängt nicht bei Null an: Ich bin mir sicher, dass die Stadt und ihre Bürger ihre Chance nutzen werden. Es ist wichtig, dass sich möglichst viele Bad Arolsener aktiv einbringen, denn sie wissen am besten, wo sich ihre Stadt weiterentwickeln kann“, sagte Ministerin Hinz. Dabei wird es vor allem darum gehen, die Attraktivität des Ortskerns zu erhöhen, familienfreundlicher zu werden, um auch jungen Familien das Wohnen in den Kernbereichen schmackhaft zu machen sowie den Flächenverbrauch im Außenbereich zu verringern. Zur Entwicklung des Wirtschaftsstandortes und mit dem Ziel, qualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu schaffen, soll die zentralörtliche Funktion der Kernstadt für die Bereiche Nahversorgung und Daseinsvorsorge gestärkt werden.

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