Ministerpräsident Bouffier erklärt Wasserstand am Edersee zur Chefsache

Das Who is Who der CDU traf sich im Bundestagswahlkampf zur  Schiffstour auf dem Edersee.
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Das Who is Who der CDU traf sich im Bundestagswahlkampf zur  Schiffstour auf dem Edersee.
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Ministerpräsident Volker Bouffier hat gegen Ende einer Wahlkampfveranstaltung auf dem Edersee den umstrittenen Wasserstand zur Chefsache erklärt.

Waldeck. Die Schiffstour auf dem Edersee ist für die Hessische CDU immer ein gutes Omen. „Immer wenn wir auf dem Edersee waren, haben wir einen Wahlerfolg gefeiert“, schmunzelt der Ehrengast und Ministerpräsident Volker Bouffier.

Gemeinsam mit den Mitgliedern der Kreisverbände Waldeck-Frankenberg, Kassel (Land und Stadt) sowie Schwalm-Eder gab es ein großes „Ahoi an Bord“ mit Heimspielatmosphäre auf der Edersee Star. „Hier trifft sich das Who is Who der CDU“, begrüßte der heimische Landtagsabgeordnete Armin Schwarz die Gäste, darunter auch Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, Präsident des hessischen Bauernverbandes Karsten Schmal und Landrat a.D. Dr. Günter Welteke, Staatsminister im Kanzleramt Prof. Dr. Helge Braun sowie die heimischen Bundestagsabgeordneten Thomas Viesehon und Bernd Siebert. Sowohl Braun, Viesehon und Siebert hatten als Kandidaten zur bevorstehenden Bundestagswahl Gelegenheit ihre Standpunkte, Erfolge und Ziele deutlich zu machen.

Im Anschluss wandte sich Ministerpräsident Volker Bouffier an die Gäste und appellierte, nicht den Fehler zu machen und zu denken, die Wahl sei schon gelaufen. Am Ende zähle jede Stimme. „Ich glaube nicht das es einen Donnerschlag gibt und die Sozialdemokraten an uns vorbeikommen. Aber andere haben auch Ideen.“ Bouffier setzt auf das Vertrauen, das mit der Umsetzung von Wahlversprechen gewonnen wurde. „Vor vier Jahren haben wir versprochen, das die A 49 gebaut wird. Jetzt fahren die Bagger.“ Deutschland brauche Stabilität in unruhigen Zeiten. „Darum müssen wir Kurs halten.“

Anschließend ließ der Ministerpräsident aufhorchen und verkündete einen neuen Kurs beim seit Jahren strittigen Umgang mit dem Wasserstand am Edersee. Mit dem Button „Rettet den Edersee“ am Revers kündigte Bouffier an, das Problem lösen zu wollen. „Wir werden uns um das Thema kümmern.“ Bouffier ist zuversichtlich den Weg zu gehen, schließlich sei die Sperrverordnung von 1915 längst überholt. Mit MdB Thomas Viesehon weiß Bouffier eine treuen Mitstreiter in Berlin auf seiner Seite. „Das Beste ist, wenn der Edersee im Sommer voll ist, weniger Wasser abgelassen wird und auch weniger Wasser abgelassen werden muss, wenn es nötig ist“, sagte Viesehon.

Keine drei Tage später kommt ein erstes Signal aus Berlin zurück. Den heimischen Bundestagsabgeordneten Viesehon und Siebert ist es gelungen, vom zuständigen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt die Zusage zu einer neuen Ederseekonferenz zu bekommen. Bei einem Treffen der drei Unionspolitiker mit Winfried Geisler und Axel Benkner von der Wassersportgemeinschaft Edersee-Diemelsee (WSGE) wurde ein Termin Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres anvisiert. Bis dahin sollen konkrete Änderungsvorschläge erarbeitet werden. Sowohl die Senkung der Mindestabgabe und die Senkung der Zielpegel an der Oberweser sind dabei im Gespräch. Die Petition „Rettet den Edersee“ der WSGE sowie Resolutionen aus den kommunalen Parlamenten von Bad Wildungen und Edertal haben demnach auch Wirkung gezeigt.

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