Monster? - Nessie, Bigfoot und Kraken auf der Spur

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Region. Endlich sind sie fertig und können ab Sonntag bestaunt werden: Die Monster und sagenhafte Gestalten zahlreicher Legenden in der Sonderausst

Region. Endlich sind sie fertig und können ab Sonntag bestaunt werden: Die Monster und sagenhafte Gestalten zahlreicher Legenden in der Sonderausstellung "Monster?"  im Kasseler Naturkundemuseum. Ob Auge in Auge mit wilden Affenmenschen in den Wäldern oder mit Seeungeheuern in den Tiefen des Ozeans – in der Ausstellung tauchen Besucher in eine fantastische Welt ein. "Die Ausstellung soll zeigen, dass es unerklärliche Dinge gibt und dass Forschung dahinter steckt. ", erklärt Dr. Kai Füldner, Direktor des Naturkundemuseums Kassel. Was die Besucher an der Thematik der legendären Wesen begeistert? "Es ist dieser Hoffnungsgedanke, dass etwas noch unentdeckt geblieben ist. Das ist ein wesentlicher Teil der Ausstellung", so Füldner. Die  eindrucksvollen Szenarien mit lebensgroßen und detaillierten Rekonstruktionen mysteriöser oder realer  "Monster" lassen so an ihrer Künstlichkeit zweifeln: der scheue Bigfoot im echten nordamerikanischem Wald, Affenmenschen oder das berühmte Lochness-Ungeheuer Nessie in seiner  vollen Pracht.  Zum Teil durchwandern Besucher die Ausstellung auf echtem Waldboden – dieser sei auch für Rollstuhlfahrer zugänglich, betont der Museumsdirektor.   Allein die Materialkosten belaufen sich auf rund 120.000 Euro.

Reelle Monster

"Es geht um biologisch mögliche Tiere, wobei es Nessie ganz sicher nicht gibt. Der Tiefsee-Bereich zeigt hingegen reelle Monster. Den Riemenfisch, den erst 1976 entdeckten Riesenmaulhai und auch die gigantische Krake gibt es", stellt Dr. Kai Füldner klar.  Rund zwei Jahren haben er und sein Team die Aussstellung vorbereitet. Ganz große Aufmerksamkeit zieht der rund einen Meter kleine Affenmensch auf sich: Der behaarte Zwerg – von Füldner liebevoll "Hobbit" genannt – steht erschrocken  in der bunten Dschungellandschaft und wirkt, als wäre er von Fotografen und Besuchern gerade überrascht worden. "Der kleine Zwerg ist wie Bigfoot auf Silikonbasis erstellt und dadurch unfassbar lebensecht. Zudem gehört er einer eigenständigen, primitiven Menschenart an, die vor 12.000 Jahren lebte", erzählt Dr. Kai Füldner.  So beweise die Evolution, dass der Mensch ein Zweig mit vielen Nebenästen sei. Dazu bietet die monstermäßige Ausstellung im Bereich "Ausgestorben?" ein echtes Beutelwolf-Präparat, rekonstruierte Dodos und ein lebensgroßes Bild des Riesenvogels "Moa".

Information und Anmeldung für Führungen und Veranstaltungen unter der Telefonnummer 0561-7874066, per E-Mail an naturkundemuseum@stadt-kassel.de oder auf www.naturkundemuseum-kassel.de.

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