Morgen bleibt der Bildschirm schwarz

Waldeck-Frankenberg. Nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen und beim Abendprogramm im Fernsehen ein wenig ausspannen – der Schirm

Waldeck-Frankenberg. Nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen und beim Abendprogramm im Fernsehen ein wenig ausspannen – der Schirm bleibt schwarz. Dieses Szenario könnte derzeit noch Tausenden Haushalten in der Bundesrepublik blühen, wenn sie Fernsehen via Satellit Astra empfangen und noch nicht auf das digitale Fernsehen umgerüstet haben.

Morgen, 30. April 2012, endet der analoge Satellitenempfang über Astra in Deutschland. Bis zu 300.000 Haushalte haben sich noch nicht für digitale Empfänger (Receiver) entschieden.

Der Handel ist dennoch zufrieden: Mehr als drei Millionen digitale Satelitten-Receiver sollen laut Hersteller und Handel allein in den vergangenen Monaten verkauft worden sein.

Um auf das digitale Fernsehen umzuschalten, braucht es keinen großen Aufwand. Lediglich einen digitaler Satellitenempfänger und einen ebenfalls digitalfähigen LNB ("Low Noise Block Converter"), die Empfangseinheit vor der Satellitenschüssel, müssen ausgetauscht werden. Dies ist normalerweise mit keinen hohen Kosten verbunden. Digitale Receiver gibt es ab etwa 30 Euro im Fachhandel.

Wer es noch brillanter haben möchte, kann auch etwas tiefer in die Tasche greifen und gleich einen "HD+"-Receiver erwerben. Mit einer entsprechenden Karte kann dann neben den kostenfrei gesendeten Öffentlich-Rechtlichen auch das nicht frei gesendete private Fernsehen in HD-Qualität angeschaut werden.

Programmvielfalt per Ditigalfernsehen

Mittlerweile kann man über Satellit mehr als 1.000 TV Programme empfangen. Der größte Teil davon ist verschlüsselt. Rund 300 frei empfangbare Programme kann man aber dennoch über Astra und Eutelsat empfangen. Diese Zahlen ändern sich aber täglich.

Spartenkanäle

Spartenkanäle sind Zusatzprogramme der Sendeanstalten. So gibt es frei empfangbare Sender des ZDF (ZDF Info, ZDF Theaterkanal etc.), oder die der ARD (Eins Extra, Einsfestival). Auch die Pay-TV Dienste bieten Spartenkanäle an. Nutzer des Premiere-Dienstes können zum Beispiel zwischen Film-, Serien-, Kinder-, Krimi- oder Sport-Kanälen wählen. Bei den "Formel 1"-Übertragungen haben Nutzer die Auswahl zwischen fünf verschiedenen Kameraperspektiven.

Frei empfangbare Sender

Um frei empfangbare Sender, so genannte FTAs ("Free To Air") empfangen zu können, wird ein Digital-Receiver benötigt. Der Empfang der Sender ist kostenlos. Zuschauer müssen nur die GEZ-Gebühren bezahlen, weitere Kosten entstehen nicht.

Pay-TV Sender

Diese Sender sind nicht frei empfangbar. Hier müssen Nutzer für den Empfang der Programme bezahlen. Sie benötigen einen Digital-Receiver der Pay-TV-fähig ist, ein gültiges Abo und die dazugehörige Smart Card sowie ein CI-Modul ("Common Interface"). Dieses Modul entschlüsselt mit der dazugehörigen Abo-Karte das Bildsignal.

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