Mountainbike-Paradies könnte schon 2019 in Waldeck-Frankenberg entstehen

Die  Entwicklung des touristischen Großprojekts „Mountainbike-Trail Waldeck-Frankenberg“ geht voran. Es gibt eine eine Plausibilitätsstudie und einen ersten Rohentwurf.

Willingen.  Zu ihrer diesjährigen Klausurtagung trafen sich die Mitglieder der CDU-Kreistagsfraktion in diesem Jahr in Willingen. Die Fraktion nutzte die Gelegenheit, sich mit Bürgermeister Thomas Trachte über aktuelle touristische Entwicklungen und Projekte auszutauschen. Im Fokus der Gespräche stand dabei der Sachstand der Entwicklung des touristischen Großprojekts „Mountainbike-Trail Waldeck-Frankenberg“.

Bereits im Juni 2016 hatte sich die CDU-Fraktion von Thomas Trachte über die erste Planungsphase dieses Projekts informieren lassen und ihre Unterstützung signalisiert. Wie Trachte berichtet, liegen heute eine Plausibilitätsstudie und ein erster Rohentwurf vor.

„Ein Mountainbike-Paradies kann entstehen, mit Eigenschaften, die Mountainbiker reizen und herausfordern. Der Trailground mit einem geplanten Streckennetz von rund 600 Kilometern könnte einer der größten in Europa werden.“ Die stetig wachsende Zielgruppe könne der gesamten Tourismusbranche des Landkreises große Zuwächse bescheren. Dabei gingen Schätzungen von bis zu 100.000 zusätzlichen Übernachtungen aus. Auch für die Edersee-Region könne die Alternative zum Wassersport ein wichtiger Teil der Lösung der Probleme sein.

Die Streckenführung solle schließlich die Seen und Sehenswürdigkeiten quer durch den Landkreis miteinander verbinden. Auch E-Bike-gerecht sollen die Strecken werden, um die Zielgruppe möglichst breit auch über Altersgrenzen hinweg aufzustellen. Für den Naturschutz sei eine Kanalisierung der Biker auf ausgewiesene Strecken von Vorteil. Inzwischen hätten 15 Städte und Gemeinden ihr Interesse bekundet. Jetzt gelte es, im kommenden Jahr die Fördermittelfragen zu klären, die Zustimmung der Gremien der Städte und Gemeinden einzuholen sowie genehmigungsrechtliche Fragen zu klären. Bürgermeister Trachte: „Wenn alle Aufgaben planmäßig gelöst werden, ist ein Baubeginn in 2019 denkbar.“ Die Unterstützung der CDU-Fraktion sicherte Fraktionsvorsitzender Timo Hartmann zu.

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