Nach Bauunfall auf der A44: LKW-Fahrverbot gilt nicht mehr nachts auf der B 252

Wegen der beschädigten Brückenstütze auf der A44 bei Kassel und dem damit verbundenen Verkehrschaos wurde auch das nächtliche LKW-Fahrverbot ab der AS Diemelstadt auf der B 252 in Richtung Marburg aufgehoben.

Waldeck-Frankenberg/Kassel. Hessen Mobil bittet alle Verkehrsteilnehmer die Vollsperrung der A44 in Fahrtrichtung Kassel großräumig zu umfahren.

Zwar sind die Sicherungsarbeiten zur Stabilisierung der durch einen Bauunfall beschädigten Brückenstütze über das Wochenende unter Hochdruck im Rahmen eines 24-stündigen Schichtbetriebes umgesetzt worden. Die Stahlbetonarbeiten konnten bereits komplett abgeschlossen werden. Die Montage eines zusätzlichen Stahlträgers war noch nötig und die Beheizung, um die notwendige Druckfestigkeit des Betons schnellstmöglich zu erreichen.

„Nach den ersten Betonprüfungen gehen wir davon aus, dass die A 44 zwischen der AS Bad Wilhelmshöhe und AD Kassel-West am Mittwoch den 20. Dezember 2017 wieder freigeben werden kann“, so Hessen Mobil.

Aufgrund der Sperrung der A 44 zwischen der Anschlussstelle (AS) Bad Wilhelmshöhe und Autobahndreieck (AD) Kassel-West ist neben der offiziellen Bedarfsumleitungsstrecke ab der AS Bad Wilhelmshöhe über die U 79 zur AS Baunatal-Mitte eine neu eingerichtete Umleitungsstrecke - U 1 - für den Schwerverkehr ab der AS Zierenberg zur A 49 AS Fritzlar aufgestellt worden.

Das nächtliche LKW-Fahrverbot ab der AS Diemelstadt auf der B 252 in Richtung Marburg wurde für die Zeit der Umleitung aufgehoben.

Auch eine großräumige Umleitung über die A 33 zur A 2 nach Hannover soll das Verkehrschaos entzerren. Die Verkehrssituation auf der A 44 in Fahrtrichtung Kassel hat sich mittlerweile entspannt.

Ergänzend wurde der Winterdienst im untergeordneten Straßennetz auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Großraum Kassel, Wolfhagen, Fritzlar und die B 252 Diemelstadt nach Marburg rund um die Uhr umgesetzt

AKTUALISIERUNG vom 19. Dezember 2017, 14.44 Uhr:

Vorzeitig ist die Vollsperrung in Fahrtrichtung Kassel zwischen der Anschlussstelle Kassel-Bad Wilhelmshöhe und dem Autobahnkreuz Kassel-West aufgehoben worden, teilt Hessen Mobil mit:

Die benötigte Druckfestigkeit des Betons konnte durch die vorgenommene Beheizung bei allen Prüfungen erreicht werden, so dass der Verkehrsfreigabe nichts mehr im Weg stand. Vorangestellt war die Begutachtung und Abnahme der Statiker zur ausgeführten Sicherungsmaßnahme. Im weiteren Bauablauf erfolgt nun die Entfernung des abgerutschten Stahlbetonteils für das ein Sicherungskonzept erstellt werden muss. Im Anschluss werden die planmäßigen weiterführenden Abbrucharbeiten des noch stehenden Bauwerkes ausgeführt.

Hessen Mobil möchte sich ganz besonders bei allen Beteiligten, dem Planungsbüro, dem Prüfstatiker, der bauausführenden Firma, der Polizei und den Kollegen von Hessen Mobil, die über die gesamte Zeit unter Hochdruck diese Herausforderung gemeistert haben, bedanken sowie bei den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und den damit verbundenen Einschränkungen.

Rubriklistenbild: © Darstellung: Althaus

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