Nach tödlichem Raser-Drama in Südtirol holt Bad Wildunger Chefarzt zwei schwer verletzte Jugendliche in die Heimat

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Der erfahrene Notarzt Dr. Hartmut Lotz sorgte für eine optimale medizinische Versorgung der Schwerverletzten für den Rückflug nach Deutschland.

Ein betrunkener Südtiroler war Anfang Januar in Luttach in eine 17-köpfige Studentengruppe aus Deutschland gerast. Sieben Menschen starben, zehn wurden zum Teil schwer verletzt. Chefarzt Dr. Lotz aus Bad Wildungen half zwei schwer verletzte Jugendliche in die Heimat zu holen. 

Bad Wildungen - Zwei, der bei dem Unfall am 5. Januar in Südtirol schwer verletzten Jugendlichen, werden seit vergangenem Donnerstag in Krankenhäusern ihrer Heimat – nahe ihrer Familien und Freunde – behandelt. Einer der beiden Schwerverletzten ist nach wie vor ohne Bewusstsein. Dr. Hartmut Lotz, Chefarzt für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin der Asklepios Stadtklinik sowie ärztlicher Leiter des Rückholdienstes beim Arbeiter-Samariter-Bund, half beim Rücktransport.

Den Intensivtransport der Jugendlichen haben der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und seine Partnerorganisation, das Weisse Kreuz in Südtirol, kostenlos organisiert und bereitgestellt. Die Betroffenen wurden per Ambulanzflugzeug und Intensivtransportwagen befördert und über die gesamte Strecke hinweg von Dr. Lotz, Intensivpflegern und Rettungssanitätern medizinisch betreut.

Die Entscheidung, den Betroffenen unkompliziert und unbürokratisch zu helfen, trafen der Bundesgeschäftsführer des ASB, Ulrich Bauch, und der Direktor des Weissen Kreuzes, Dr. Ivo Bonamico, gemeinsam. „Jeder hat die schrecklichen Bilder dieses Unfalls noch vor Augen, unsere Kollegen vom Weissen Kreuz waren sogar mit 50 Rettungskräften vor Ort und leisteten Soforthilfe. Als sich herausstellte, dass es sich bei den Opfern um eine Jugendreisegruppe aus Deutschland handelt, waren wir uns sofort einig, dass wir den Eltern anbieten werden, ihre Kinder nach Hause zu holen – sobald es der Gesundheitszustand zulässt. Denn man kann sich kaum ausmalen, was es bedeutet, wenn das eigene Kind schwer verletzt weit weg in einer Klinik liegt“, erklärt Bauch.

Der erfahrene Notarzt Dr. Hartmut Lotz sorgte für eine optimale medizinische Versorgung der Schwerverletzten während des Rückfluges nach Deutschland.

Auch Chefarzt Dr. Lotz, der schon seit vielen Jahren ehrenamtlich als ärztlicher Leiter des ASB-Rückholdienstes tätig ist, hat das Geschehen in Südtirol von Anfang an verfolgt und war sofort bereit, die Schwerverletzten aus Luttach/Südtirol auf ihrem Rücktransport nach Deutschland als Notarzt zu begleiten. „Für die Genesung und Verarbeitung der Geschehnisse ist es wichtig, in der vertrauten Umgebung in der Nähe von Familie und Freunden behandelt zu werden. Ich bin froh, dass ich dazu beitragen konnte, dies möglich zu machen“, so Dr. Lotz. Auch die Geschäftsführerin der Asklepios Kliniken Bad Wildungen, Katrin Kern, unterstützte die Maßnahme und stellte Dr. Lotz für die Rückholung frei.

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