Nach Wilke Wurstskandal: Insolvenzverwalter hat möglichen Käufer und kann Lohn für die Arbeiter herausholen

Mittels einer so genannten Insolvenzgeld-Vorfinanzierung ist es nach dem Wilke Wurstskandal gelungen, dass die Arbeiter ihr September-Gehalt erhalten werden und es gibt sogar einen möglichen Kaufinteressenten für das angeschlagene Unternehmen.

Twistetal - Dr. Mario Nawroth (Römermann Insolvenzverwalter Rechtsanwaltsgesellschaft), vorläufiger Insolvenzverwalter der Wilke Waldecker Fleisch- und Wurstwaren GmbH & Co. KG (Twistetal-Berndorf) teilt mit, "dass die Arbeitnehmer nachträglich ihr September-Gehalt erhalten werden. Dies ist uns erfreulicherweise mittels einer so genannten Insolvenzgeld-Vorfinanzierung gelungen".

Außerdem gibt es erste Gespräche mit einem möglichen Käufer. "Wir arbeiten weiterhin an einer Lösung für den Standort in Twistetal und alle Arbeitnehmer vor Ort. Dazu stehe ich zwischenzeitlich mit einem potentiellen Kaufinteressenten in erstem Kontakt. Die kommenden Wochen müssen zeigen, was sich daraus ergibt. Zu den laufenden Rechtsstreitigkeiten kann ich mich zum derzeitigen Zeitpunkt nicht äußern. Hier bitte ich um Verständnis", so Nawroth in seinem Statement.

"Abschließend gilt mein Dank den Behörden, insbesondere dem Regierungspräsidium Kassel, dem Landkreis Waldeck-Frankenberg sowie darüber hinaus auch der Sparkasse Waldeck-Frankenberg für die enge Abstimmung und Begleitung im derzeitigen Antragsverfahren.“

Darüber hinaus kündigt der Insolvenzverwalter an, sich für den Moment nicht weiter äußern zu wollen.

Rubriklistenbild: © Foto: Althaus

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