Nachfolge klären

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Waldeck-Frankenberg. Mit der Zukunft der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Waldeck-Frankenberg haben sich die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsve

Waldeck-Frankenberg. Mit der Zukunft der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Waldeck-Frankenberg haben sich die Mitglieder des Wirtschaftsförderungsvereins bei ihrer Jahreshauptversammlung befasst. Mit dem absehbaren Ende der aktiven Dienstzeit von Geschäftsführer Siegfried Franke habe auf Kreisebene eine Diskussion über die künftige organisatorische, inhaltliche und auch personelle Ausrichtung einer Wirtschaftsförderung begonnen, berichtete der Vorsitzende des Wirtschaftsförderungsvereins, Dirk Klawe.Im Hinblick auf die Diskussion erwarte der Wirtschaftsförderungsverein, so Klawe weiter, von den Entscheidungsträgern, dass sie die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit der Wirtschaftsförderung schaffen. Dies könne jedoch nur gelingen, wenn die bewährte organisatorische Lösung einer selbstständigen Einrichtung außerhalb des Kreishauses beibehalten werde, ergänzte Matthias Richter. Die Mitglieder seien sich einig, dass eine Einbindung der Wirtschaftsförderung in die Abläufe einer Verwaltung aus Sicht der Wirtschaft mit dem Anspruch einer wirtschaftsnahen Aufgabenerledigung nicht vereinbar ist: "Der Wirtschaftsförderer muss jederzeit ohne Einschaltung des Behördenapparates der Kreisverwaltung erreichbar und ansprechbar sein. Die Wirtschaftsförderung muss als institutionell eigenständige Organisation erhalten bleiben."Außerdem muss die Auswahl eines Nachfolgers für Siegfried Franke allein aufgrund fachlicher Qualifikationen erfolgen.Im Anschluss befassten sich die Unternehmer mit den Möglichkeiten des dualen Studienangebots der Technischen Hochschule Mittelhessen. Prof. Dr. Matthias Willems informierte die Mitglieder über die Vorzüge eines dualen Studiums und stellte die inhaltlichen Schwerpunkte des Konzepts StudiumPlus mit den Außenstellen in Frankenberg, Bad Wildungen, Bad Hersfeld und Biedenkopf vor.Ein weiteres Thema war die Vorstellung des Projekts "Gute Arbeit und gutes Leben in Waldeck-Frankenberg" durch die beim Berufsförderungswerk des Handwerks zuständige Projektleiterin Julia Oberlies. Sie skizzierte die Handlungsfelder des Projekts in den Bereichen Gesundheitsförderung, Kompetenz und Entwicklung, Personalgewinnung und -bindung, Führung und Unternehmenskultur sowie Arbeitsorganisation und -gestaltung. Unternehmen können sich jederzeit zur Beteiligung am Projekt als Projektbetrieb melden.

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