Nachwuchskräfte in unserer Region: IHK zeichnet beste Absolventen aus

97 Absolventen haben ihre Prüfungen mit mindestens 92 Punkten (sehr gut) bestanden. IHK-Präsident Jörg Ludwig Jordan sagte bei der Auszeichnung: „Nutzen Sie die Chancen, die Europa bietet, aber kommen Sie zurück.“

Kassel/Korbach. Behar Sadria, Mara Meckelburg, Jeannine Heck, Lucas Schulze, Jonas Bangert, René Volk, Aidin Maurer, Alannah Kamm und Bastian Hofmann haben allesamt ihre Ausbildungen in Waldeck-Frankenberg gemeistert und zählen zu den Besten ihres Jahrgangs.

 „Wir müssen uns zwar über die Zahl der Nachwuchskräfte in unserer Region weiterhin Gedanken machen, aber nicht über die Motivation und die Fitness, mit der sie an die Arbeit gehen“, sagte Jörg Ludwig Jordan, Präsident der IHK Kassel-Marburg bei der feierlichen Urkundenübergabe an die 97 Absolventen, die ihre Prüfungen mit mindestens 92 Punkten (sehr gut) bestanden haben.

Zu diesem erfreulichen Anlass waren über 280 Gäste an den Flughafen Kassel-Calden gekommen. Der Präsident zog eine anschauliche Parallele zwischen dem weiteren Weg der jungen Menschen und dem Airport: „Hier startet man hoffnungsfroh und optimistisch in eine schöne Zeit, hier kommt man aber auch gut gerüstet und ausgeruht für die Herausforderungen der kommenden Zeit wieder an. So ähnlich kann man sich auch Ihre Situation vorstellen: Von hier aus starten Sie in eine hoffentlich erfolgreiche berufliche Zukunft in unserer Region und helfen uns dabei, die vor uns liegenden Aufgaben zu bewältigen.“

Aus aktuellem Anlass wies der IHK-Präsident auf die Bedeutung von Europa für die Wirtschaft und daher auch auf die anstehenden Europa-Wahlen im Mai hin: „Dieses Mal, so sagen Experten, kommt es ganz besonders auf jede Stimme an. Auch auf die der jungen Wähler, nämlich Ihre Stimme! Mit dem Brexit und den Europa-Wahlen werden 2019 die Weichen für die Zukunft der EU neu gestellt.“ Für die IHK-Organisation stelle sich die Frage, was in den Themenbereichen offene Märkte, solide Finanzen, Wirtschaftspolitik mit Augenmaß und gute Rechtsetzung passieren muss, damit sich die deutsche und die europäische Wirtschaft im internationalen Wettbewerb behaupten kann.

Europa ist eine Erfolgsgeschichte für Unternehmen, Bürger und nicht zuletzt für Beschäftigte, also auch für Sie! Und diese Erfolgsgeschichte wird auch nach dem Austritt Großbritanniens weitergehen. Wer möchte, kann seine eigene Erfolgsgeschichte, die heute Abend beginnt, vielleicht in Europa fortsetzen. Am besten, indem er oder sie sich in unserer Heimatregion niederlässt und von hier aus nicht nur Europa, vielleicht sogar die Welt, erobert“, so Jörg Ludwig Jordan.

Erneut rückte er den Veranstaltungsort in den Fokus, der im Vorjahr 89 Prozent Zuwachs von 70.000 auf 132.000 Passagiere verzeichnete. Diese Zahl allein zeige, wie gut Nordhessen in Europa vernetzt ist. „Wer von der Zukunft unserer Region spricht, meint auch die Zukunft Europas, beides hängt zusammen. Schaut man auf die Statistik dann überzeugen Nordhessen und Marburg auch mit einer Exportquote von 52,9 Prozent im Jahr 2017 und liegen damit um 2,8 Prozent über dem bundesdeutschen Wert.

Trotz aller Chancen, die Europa bietet, machte der IHK-Präsident zum Abschluss seiner Rede deutlich, dass er den qualifizierten Fachkräftenachwuchs ungern ziehen lassen möchte. „Schließen Sie sich den innovativen Betrieben der Region an, bleiben Sie der Region treu oder kehren Sie möglichst bald wieder hierher zurück, wenn Sie sich den Wind der großen weiten Welt genügend um die Nase haben wehen lassen.“

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