Der Nationale Geopark GrenzWelten sucht das Geotop des Jahres 2018

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Im letzten Jahr wurde der Steinbruch „Kalkofen“ in Bad Wildungen-Braunau zum „Geotop des Jahres“ gekürt.

Waldeck-Frankenberg - Das Projektbüro des Nationalen GeoParks GrenzWelten möchte auch 2018 ein besonders schutzwürdiges Geotop auszeichnen. Im letzten Jahr wurde der Steinbruch „Kalkofen“ in Bad Wildungen-Braunau zum „Geotop des Jahres“ gekürt (Bild). Die Aktion soll die Bedeutung und den Wert einzelner erdgeschichtlicher Objekte für die Öffentlichkeit hervorheben und mit dazu beitragen, dass die jeweiligen Geotope entsprechend geschützt werden. Die Auszeichnung als „Geotop des Jahres“ erfolgt durch das Projektbüro des Nationalen GeoParks GrenzWelten. Vorschläge können von einzelnen Bürgern, Bürgergruppen und Vereinen bis zum 31. März eingereicht werden. Der Meldung sind eine Kurzbeschreibung des Objekts sowie eine Begründung des Vorschlags beizufügen. Weitere Auskünfte erteilt das Projektbüro Nationaler Geopark GrenzWelten, Auf Lülingskreuz 60, 34497 Korbach, Tel. 05631-954 313 (Herr Panek).

Geotop: Fenster zur Erdgeschichte

Geotope sind erdgeschichtliche Bildungen der unbelebten Natur, die Erkenntnisse über die Entwicklung der Erde oder des Lebens vermitteln. Sie umfassen Aufschlüsse von Gesteinen (Steinbrüche), Böden, Mineralien und Fossilien sowie einzelne Naturschöpfungen (z. B. Karsthöhlen) und natürliche Landschaftsteile (z. B. Felskomplexe). Erhaltenswürdig sind Geotope, wenn sie sich durch ihre besondere erdgeschichtliche Bedeutung, Seltenheit, Eigenart oder Schönheit auszeichnen. Für Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie für Natur- und Heimatkunde sind sie Dokumente von besonderem Wert. Bei einer möglichen Gefährdung sollten sie einen rechtlichen Schutz (als Bodendenkmal oder Naturdenkmal) erfahren.

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