Neubau beseitigt unwirtschaftliche Strukturen

Korbach. Für den dritten Bauabschnitt des Korbacher Krankenhauses überreichte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke an Bürgermeister Friedrich un

Korbach. Für den dritten Bauabschnitt des Korbacher Krankenhauses überreichte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke an Bürgermeister Friedrich und Geschäftsführer Heinrich Gerdes einen Fördermittelbescheid in Höhe von 14,6 Millionen Euro.

19,8 Millionen Euro für den Anbau

Die gesamte Baumaßnahme kostet voraussichtlich 19,8 Millionen Euro. 5,2 Millionen Euro finanziert die Stadt Korbach aus eigenen Mitteln. Laut Geschäftsführer Heinrich Gerdes werden jetzt die letzten Gewerke vergeben. Im Herbst 2012 sollen die dreijährigen Bauarbeiten beginnen.

Bürgermeister Friedrich sieht in der kommunalen Trägerschaft für das Korbacher Krankenhaus den Vorteil, dass sämtliche Gewinne aus dem laufenden Geschäftsbetrieb reinvestiert werden können, ohne die 560 Arbeitsplätze in der Hessenklinik zu gefährden.

Flaggschiff für die medizinische Versorgung

Für ihn entwickelt sich mit dieser weiteren Baumaßnahme das Korbacher Krankenhaus zu einem Flaggschiff der medizinischen Versorgung in der Region. Ein zu jeder Zeit allen Ansprüchen gerecht werdendes Krankenhaus hat Zukunft. "Wir haben unsere Visionen mit Leben gefüllt. Unser Krankenhaus bleibt kommunal", so Bürgermeister Friedrich.

Rationeller Arbeiten

Regierungspräsident Dr. Lübcke betonte, dass es wichtig sei, die kommunalen Krankenhäuser zu erhalten. Bei diesem Neubau würden unwirtschaftliche Strukturen beseitigt, so dass man rationeller arbeiten könne. Dr. Lübcke erinnerte daran, dass am Korbacher Krankenhaus seit 1972 inzwischen für 27 Baumaßnahmen 44 Millionen Euro Fördergelder verbaut worden seien. "Korbach ist gut aufgestellt."

Das wird gebaut

Im neuen Anbau werden im Keller Küche, Labor, Archiv, und Werkstatt platziert. Im Erdgeschoss wird eine erweiterte Intensivstation eingerichtet. Im ersten Obergeschoss werden Schule, onkologische Ambulanz und die Pflegestation Platz finden. Im zweiten Obergeschoss wird die Geriatrische Tagespflege, Verwaltung sowie Räume für die Bereitschaft untergebracht.

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