Neue Brücke: 60 Meter Holzbauwerk fürs Ederdorf

Der offizielle Spatenstich erfolgte Ende Mai zusammen mit Vertretern von Politik, Stadtverwaltung und ausführenden Baufirmen.
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Der offizielle Spatenstich erfolgte Ende Mai zusammen mit Vertretern von Politik, Stadtverwaltung und ausführenden Baufirmen.

Die Stadt Frankenberg baut zwischen kleiner und großer Wehrweide eine neue Fußgänger- und Radwegebrücke über die Eder.

Frankenberg. Die Stadt Frankenberg baut zwischen kleiner und großer Wehrweide eine neue Fußgänger- und Radwegebrücke über die Eder. Der offizielle Spatenstich erfolgte Ende Mai zusammen mit Vertretern von Politik, Stadtverwaltung und ausführenden Baufirmen. Das Projekt umfasst neben den Brückenbauarbeiten auch den Radwegeausbau auf einer Länge von insgesamt 900 Metern. Die zukünftige Verbindung führt von den Wehrweiden in Richtung Wilhelmstraße und stellt eine zentrale Nahmobilitätsachse dar.

Spätestens zum Frankenberger Pfingstmarkt 2022 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein, die Projektkosten liegen bei rund 2,3 Millionen Euro. Mit Blick auf die über 30 Jahre alte bestehende Brücke in unmittelbarer Nähe betonte Bürgermeister Rüdiger Heß: „Es handelt sich hier nicht um den Austausch einer Brücke.“ Die alte Brücke sei nicht sanierungsfähig, nicht barrierefrei und werde abgerissen, sobald die neue Brücke steht. Die neue Brücke wird rund 60 Meter lang, verfügt über eine Breite zwischen vier und fünf Metern und wird mit maximal 6 Prozent Steigung barrierefrei. Rund 120 Kubikmeter Holz werden für die Konstruktion verbaut und mache das Bauwerk klimaneutral. Glück hat die Stadt, da in Anbetracht der steigenden Holzpreise das Material rechtzeitig bereits auf Lager liege. Anders als bei der vorhandenen Brücke wird das Holz jedoch hauptsächlich für die Tragkonstruktion verwendet, weitestgehend geschützt vor Witterungseinflüssen.

Karsten Dittmar, Leiter der Stadtentwicklung: „Die Bauarbeiten sind auch mit der Kurhessenbahn gekoppelt. Während der Bauphase ist am Goßberg extra eine Langsamfahrstrecke eingerichtet worden, damit Baufahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer die Gleise sicher überqueren können.“ Nach Abschluss der Maßnahme werde die Kurhessenbahn dann den Bahnübergang umbauen, sodass schon bald das für die Anwohner belastende laute Pfeifsignal an dieser Stelle wegfallen könne

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