Neue Mehrzweckhalle in Altenlotheim steht pünktlich zum Heideblütenfest

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Irmhild Weber vom Landkreis, Bürgermeister Björn Brede und Lisa Küpper von der Region Kellerwald-Edersee (vorne, 2. bis 4.v.l.) gaben die Fertigstellung der neuen Mehrzweckhalle in Altenlotheim bekannt.

Die Kosten des Neubaus und der Außenanlage inklusive Abriss eines baufälligen Gebäudes an der neu gestalteten Ortsmitte liegen bei rund 200.000 Euro.

Frankenau - Von einem Paradeprojekt sprach Bürgermeister Björn Brede bei der Vorstellung der neuen Mehrzweckhalle in Altenlotheim. „Es ist schön zu sehen, dass in der Stadt Frankenau immer wieder innovative Projekte realisiert werden. Und die neue Mehrzweckhalle kann sich wirklich sehen lassen“, so Brede.

Dieser Meinung schloss sich Irmhild Weber vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung beim Landkreis an: „Es ist immer besonders, wenn etwas fertig ist.“ Dabei verwies sie auf die Hürden, die ein solches Projekt vor allem bürokratisch immer erst einmal nehmen müsse. Nicht zu vergessen sei, dass zunächst am Standort ein baufälliges Gebäude abgerissen werden musste. Es stellte sich außerdem die Frage, ob der Platz am Dorfgemeinschaftshaus durch den Abriss nur erweitert werden oder ob dort auch ein Gebäude errichtet werden soll. Die Entscheidung fiel für die Mehrzweckhalle.

Diese soll nicht nur als Ergänzung zum vorhandenen DGH dienen, sie stellt mit der großen Außenanlage auch den neuen Dorfmittelpunkt dar und ist dabei „ein echter Hingucker“, wie die Regionalmanagerin der Region Kellerwald-Edersee, Lisa Küpper, meint. Die Mehrzweckhalle dient zum einen als Anlaufstelle für Wanderer und Radfahrer, die dort rasten und sich in einem offenen Nebenraum über Wanderwege, Besonderheiten und Veranstaltungen in der Region informieren können. Gleichzeitig stellt sie den Startpunkt des Heidepfades dar und der angrenzende Platz bietet ausreichend Parkmöglichkeiten für Besucher des Nationalparks.

Auf der anderen Seite soll die Halle auch das kulturelle Leben im Ort und der Umgebung aufwerten, da sie als Veranstaltungsort für Heideblütenfest, Dorflauf, Vereinsfeste, Theateraufführungen und ähnliches dient. Ebenfalls möglich sind Ausstellungen von Nationalpark, Naturpark und Geopark. Der Parkplatz kann zukünftig als Festplatz genutzt werden. „Das ist im Nutzungsplan so vorgesehen. Was nicht geht, sind private Feiern“, stellt der Bürgermeister ausdrücklich klar. Das decke die Förderung aus dem LEADER-Programm nicht ab.

Die Gesamtkosten des Bauprojektes belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Die zuwendungsfähigen Ausgaben liegen bei 167.600 Euro und werden mit 75 Prozent gefördert. Somit kommt ein Zuschuss von 125.700 Euro zusammen, rechnete Weber vor. Weiterhin hat die Stadt rund 30.000 Euro beigesteuert. Die restliche Summe ist durch Spenden von Firmen, Vereinen und Privatleuten zusammengekommen.

Nicht vergessen werden dürfen die vielen Arbeitsstunden, die die Altenlotheimer ehrenamtlich in das Projekt investiert haben. „Die Bürger haben sich wirklich toll eingebracht. An sie geht ein großer Dank“, so Brede

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