Nicht nur Osterhasen rasen an den Feiertagen

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Der Polizei gingen bei den länderübergreifenden Geschwindigkeitsmessungen etliche Raser ins Netz.

Ein Golf-Fahrer aus Vöhl raste mit 183 Km/h über die Korbacher Umgehungsstraße. Auf der Ederseerandstraße waren 157 Fahrzeuge zu schnell.

Waldeck-Frankenberg. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizei hat während der Osterfeiertage Geschwindigkeiten gemessen. Das wurde für einige Verkehrsteilnehmer zur schmerzhaften Erfahrung, wie die Polizei mitteilt. Am Karfreitag fanden Radarmessungen zwischen 10 und 15.30 Uhr auf der Korbacher Umgehungsstraße, Fahrtrichtung Frankenberg statt.

In diesem Zeitraum fuhren 671 Fahrzeuge durch die Kontrolle. 8,5 Prozent der Fahrzeuge waren zu schnell, so dass die Beamten in 41 Fällen ein Verwarnungsgeldverfahren einleiteten.

16 Fahrzeuge waren allerdings so schnell, dass ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden musste. Das heißt, neben dem Bußgeld werden auch noch Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei fällig. Den Vogel schoss ein Golf-Fahrer aus einem Vöhler Ortsteil ab. Er raste mit 183 Km/h durch die Kontrolle.

Das kommt ihn jetzt teuer zu stehen. Er muss nicht nur mit einem Bußgeld in Höhe von 600 Euro rechnen, auf ihn kommen auch noch zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot zu.

42 Prozent der Fahrzeuge waren zu schnell

Gestern kontrollierten die Beamten zwischen 10.30 und 15 Uhr auf der Ederseerandstraße in Waldeck-West (30er-Zone). In diesem Zeitraum durchfuhren 440 Fahrzeuge die Messstation.

Das Ergebnis war erschreckend. 42 Prozent der Fahrzeuge waren zu schnell, so dass die Beamten in 157 Fällen ein Verwarnungsgeld aussprachen und in 28 Fällen ein Bußgeldverfahren einleiteten. Die schnellste Geschwindigkeit die hier gemessen wurde, betrug 72 km/h. Das bedeutet für den Audifahrer aus dem Landkreis Kassel, dass er mit einem Bußgeld von 160 Euro, zwei Punkten und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen muss.

Anschnallen ist für manche ein Fremdwort

Es gibt nach wie vor Fahrzeugführer, die sich während der Fahrt nicht anschnallen. Allein am Ostermontag stellten die Beamten zehn solcher Gurtverstöße fest. Karsten Grebe vom Verkehrsdienst: "Besonders an den Messergebnissen in der Tempo 30-Zone kann man sehen, wie wichtig es ist, Geschwindigkeitsbeschränkungen zu überwachen. Verkehrsteilnehmer müssen zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Verkehrskontrollen rechnen".

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