„Nicht für die Schublade“

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Maximilian Alex (links) hat im Studium eine Anwendungssoftware für Viessmann erarbeitet, die auch die Arbeit des Marketings erleichtert. Betreut wird er im Unternehmen von Jochen Buck, Personalreferent für Aus- und Weiterbildung. Foto: red

Dual Studierende sind ein Mehrwert für Unternehmen. Sie übernehmen Verantwortung, betreuen interessante Projekte, die den Arbeitgeber weiterbringen.

Allendorf. Verantwortung im Unternehmen schon im Studium übernehmen, interessante Projekte betreuen, die den Arbeitgeber weiterbringen – das ist Kern des praktischen Teils der dualen Studiengänge  von "StudiumPlus", den dualen Hochschulstudien der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM)."Bei uns produzieren die Studierenden nichts für die Schublade", sagt Georg Glade, Leiter Personalentwicklung und Ausbildung bei Viessmann. Das Unternehmen setzt stark auf das duale Studium, aktuell beschäftigt es 88 Studierende. Einer davon ist Maximilian Alex. Der 22-Jährige studiert Wirtschaftsinformatik und hat im Rahmen seiner Projektphase eine mobile Anwendung für das Unternehmen entwickelt. Dass die auch "im richtigen Leben" zum Einsatz kommt, ist für ihn eine große Motivation, "und ich habe ja auch im Unternehmen und an der Hochschule Betreuer, die mir bei Problemen immer weiterhelfen konnten." "Das ist ein echter Mehrwert des dualen Studiums", sagt Glade, "wir setzen Studierende deshalb in allen Bereichen ein, von der Konstruktion bis zur Produktionstechnik, vom Rechnungswesen bis zum Marketing."

Fremdes Land, fremdes Unternehmen, fremde Sprache

Mit dem Projekt "European Industrial Experience Mittelhessen (EIEM) will StudiumPlus ausländischen Studierenden die Möglichkeit geben,  die enge Verbindung von Theorie und Praxis zu erleben. Drei Monate Praktikum in einem fremden Unternehmen in einem fremden Land mit einer fremden Sprache – eine Herausforderung, die die drei Studierenden bestens bewältigt haben, die als erste am Projekt teilgenommen haben.Ein Unternehmen, das einem Studierenden die Möglichkeit gegeben hat, sich in der Praxis auszuprobieren, waren die Viessman-Werke. Pavel Lukashin aus Moskau, der im finnischen Kouvola Wirtschaft studiert, hat sich für Viessmann mit Themen aus dem Bereich "Neue Medien" befasst und Möglichkeiten der Unternehmensdarstellung über Facebook sowie Analysemöglichkeiten der im Netz erhobenen Daten ermittelt."Ich hatte sehr viele verschiedene Aufgaben, da gab es keine Routine", erzählt Pavel Lukashin. Er habe in der kurzen Zeit viele neue Fähigkeiten entwickelt, betont der 21-Jährige.

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