NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zu Gast in Diemelstadt

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Diemelstadt ein. Links Bürgermeister Elmar Schröder.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet war in der Stadthalle Rhoden zu Gast und konnte sich ins Goldene Buch der Stadt Diemelstadt eintragen.

Diemelstadt - Im Rahmen des hessischen Landtagswahlkampfes war NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in der Stadthalle Rhoden in Diemelstadt zu Gast. Zu Beginn konnte er sich im Goldenen Buch der Stadt eintragen. Dann zog der Ministerpräsident unter den Klängen des Hesperinghäuser Shanty Chors zum Steigerlied gemeinsam mit Vertretern der CDU in die Stadthalle ein.

Bürgermeister Elmar Schröder stellte in seinem Grußwort klar, das nach vielen Jahrhunderten schwieriger Zeiten an der hessisch-westfälischen Landesgrenze, die gleichzeitig evangelisch-katholische Glaubensgrenze ist, gerade in den letzten Jahren viele Freundschaften und Gemeinsamkeiten sowie eine interkommunale Zusammenarbeit entstanden ist. Wie weit diese Freundschaft und Toleranz in der Stadt Diemelstadt gehe, könne man daran erkennen, das er als westfälischer Verwaltungsbeamter, der eine Frau aus dem Waldecker Land geheiratet habe, zum Bürgermeister gewählt wurde, so Schröder weiter, „Sie, Herr Laschet, sind mein Ministerpräsident, und ich freue mich sehr sie heute hier als Hausherr begrüßen zu dürfen.“ Gerade die Zusammenarbeit im Bereich des Warburger Wassers und mit der Stadt Marsberg an der Kläranlage Neudorf und in Zukunft auch bei der Kläranlage Kallental zeigen, dass eine gute Zusammenarbeit von Nachbarkommunen nicht an der Landesgrenze Halt machen dürfe.

Ministerpräsident Armin Laschet überzeugte sich beim Fassbieranstich mit Moritz von Twickel und allen Gästen von der Qualität des Westheimer Bieres. In einer sachlichen und aktuellen politischen umfassenden Analyse stellte der Ministerpräsident heraus, vor welch enormen Herausforderungen Deutschland und Europa im Jahr 2018 stehen. Er sparte aber auch nicht an Kritik an der politischen Arbeit in Berlin und traf damit den Nerv der Zuhörer. „Wenn die große Koalition in Berlin nur mal eine Woche so effektiv regieren würde, wie die schwarz-grüne Regierung in Hessen, wäre das schon ein erster Erfolg. Die unsägliche Diskussion über Fahrverbote, Nachrüstung oder den Verfassungsschutzpräsidenten regen die Leute auf.“, so Laschet.

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Siegfried Patzer zeigte sich rundherum zufrieden mit der Veranstaltung und überreichte dem westfälischen Gast zum Abschluss einen Präsentkorb mit allerlei Hausmacher Spezialitäten aus Waldeck.

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