Orientierung für Blinde und Sehbehinderte

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Die Stadt Bad Wildungen lässt am "Lindentor" eine sogenannte Klopfkante zur besseren Orientierung einbauen.

Bad Wildungen. Im Gehwegbereich am "Lindentor" auf der Seite des Riesendamms wird eine sogenannte Klopfkante für Blinde und Sehbehinderte eingebaut. Unter den großen Linden im Bereich der Terrasse mit den Sitzbänken grenzte der mit glatten Betonsteinen gepflasterte Gehweg unmittelbar an die asphaltierte Fläche der Freifläche. Zu ertastende Orientierungshilfen für Blinde und Sehbehinderte waren in diesem Kurvenbereich nicht vorhanden.

Nun wurde zwischen dem Gehweg und der Asphaltfläche ein breiter Streifen aus Natursteinen eingefügt. Mit dem Blindenstock können nun die unterschiedlichen Oberflächenstrukturen der Beton- und Natursteinmaterialen ertastet werden, was die Orientierung erleichtert. Im Bereich der Grünflächen wird in Kürze noch der Kantstein entlang des Gehwegs etwas höher gelegt, damit dort eine 4 cm hohe Klopfkante entsteht. Diese Arbeiten sowie das Ausfugen der Natursteine erfolgen demnächst bei ausreichend hohen Außentemperaturen.

Auf dem Riesendamm dient die Betonkante entlang des Gehwegs als Klopfkante. Im weiteren Verlauf in Richtung "Breiter Hagen" sind bereits Kantsteine entlang des Gehwegs eingebaut, die zu ertasten sind.

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