Pfingstmarkt auf dem Prüfstand: SPD Frankenberg will an Organisator festhalten

SPD-Orstvereinsvorsitzender Hendrik Klinge und Fraktionsvorsitzender Dr. Hendrik Sommer.
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SPD-Orstvereinsvorsitzender Hendrik Klinge und Fraktionsvorsitzender Dr. Hendrik Sommer.

Das Stadtparlament in Frankenberg will prüfen lassen, ob das Traditionsfest künftig von der Stadtverwaltung geplant und veranstaltet wird und nicht mehr durch das bisherige Veranstaltungsbüro.

Frankenberg. Die Fraktion der SPD fordert vom Frankenberger Stadtparlament den gefassten Beschluss zum Pfingstmarkt zurückzunehmen.

Dieser sieht vor, zu prüfen, ob das Traditionsfest künftig von der Stadtverwaltung geplant und veranstaltet wird und nicht mehr durch das Veranstaltungsbüro Wagner.

Zuerst hatte die SPD den Antrag der Koalition nicht ernst genommen und Fraktionsvorsitzende Dr. Hendrik Sommer räumt ein. „Bei längerer Betrachtung scheint es in der Tat sinnvoll, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wo der Markt in 5 oder 10 Jahren stehen kann. Aber dies sollte doch im Einvernehmen mit allen Beteiligten, allen voran dem Veranstaltungsbüro Wagner erfolgen, das 60 Jahre lang den Markt zu dem Erfolg gemacht hat, der er ist.“

Das sieht Ortsvereinsvorsitzender Hendrik Klinge ähnlich: „Nun alles aufs Spiel zu setzen und dem Veranstalter zu signalisieren: Hey, wir haben zwar immer mitgefeiert, aber wir sind eigentlich gar nicht zufrieden mit dem was Du so machst und wollen doch mal wissen, ob die Verwaltung das nicht besser als Du hinbekommst; das ist schon ein starkes Stück“. Die Sozialdemokraten wollen an Wagner als Veranstalter festhalten und ihm einen Sitz im neu zu gründenden Arbeitskreis „Pfingstmarkt“ reservieren.

Auch sei wichtig, die Uferpromenade, das Klostergelände und die Fußgängerzone in die Planungen zur Weiterentwicklung und Neuausrichtung des Pfingstmarktes mit einzubeziehen. Ob dabei die Gewerbeaussteller und fliegenden Händler des Pfingstmarktes dorthin umziehen könnten, so dass eine Art Rundweg entstehe zwischen Festplatz und Innenstadt, sei zu überlegen. Der dadurch frei werdende Platz auf der kleinen Wehrweide könne dann für zusätzliche Fahrgeschäfte und Attraktionen genutzt werden, so die SPD.

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