Piraten: „SPD soll aufhören zu träumen“

Sascha Brandhoff. Foto: Archiv
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Sascha Brandhoff. Foto: Archiv

Waldeck-Frankenberg. Die Piratenpartei Waldeck-Frankenberg empfiehlt Reinhard Kahl und den Genossen mit ihrer Träumerei aufzuhören und "sich mi

Waldeck-Frankenberg. Die Piratenpartei Waldeck-Frankenberg empfiehlt Reinhard Kahl und den Genossen mit ihrer Träumerei aufzuhören und "sich mit der Realität zu befassen".

"Die SPD mit Reinhard Kahl an der Spitze sollte sich einmal die Realität der propagierten Zukunftsregion vor Augen führen", findet Sascha Brandhoff, 1. Vorsitzender des Kreisverbands Waldeck-Frankenberg der Piratenpartei. "Junge Menschen verlassen den Landkreis fluchtartig und verschwenden keinen Gedanken an eine Rückkehr. Wer hier von einer Zukunftsregion spricht, leidet entweder unter massiven Wahrnehmungsstörungen oder erzählt die Unwahrheit. Eine solche Märchenwelt Waldeck-Frankenberg gibt es hier nicht."

Brandhoff: "Wir müssen in die Schulen gehen und gerade die jungen Menschen fragen, was Waldeck-Frankenberg für sie lebenswert machen würde. Zudem muss der Gestaltungseinfluss der Menschen in unserem Landkreis gestärkt werden. Nur wer seine Heimat gestalten kann, wird sie lieben lernen."

Für Brandhoff istAbwahl der Eichenlaub-Koalition nicht das Ende der Macht- und Ausgrenzungspolitik. Außer der SPD würden jetzt alle anderen ausgegrenzt, "die nicht ins gleiche Horn blasen wie die Sozialdemokraten".

"Der Piratenpartei Waldeck-Frankenberg ist daran gelegen, Waldeck-Frankenberg aus dem Dornröschenschlaf aufzuwecken. Deshalb fordern wir die Genossen auf, sich im Kreistag endlich darum zu bemühen, ihren versprochenen neuen Stil umzusetzen und auch die Ideen anderer ernsthaft zu prüfen und zu diskutieren", ergänzt Alexander Kaufmann, Stadtverordneter der Piraten in Frankenau. Die SPD solle lieber ihrem Mitglied und Landrat Dr. Kubat folgen und einen Moderationskurs einschlagen.

"Wir glauben, dass dies zu weniger Missverständnissen und zu mehr Konsens auf breiter Basis führt, und können Reinhard Kahl nur empfehlen, diese Art und Weise der politischen Gestaltung ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Die große Aufgabe, unseren Landkreis zu einer Region mit Zukunft zu entwickeln, ist nur gemeinsam zu meistern", so die Piraten.

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