EU plant immer noch Realschüler von Pflegeberufen auszuschließen

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Landtagsabgeordneter Heinrich Heidel

Waldeck-Frankenberg. Die Einführung einer Berufsqualifikationsrichtlinie der EU macht die Situation im Bereich der Pflegeberufe schwieriger. Nach Ans

Waldeck-Frankenberg. Die Einführung einer Berufsqualifikationsrichtlinie der EU macht die Situation im Bereich der Pflegeberufe schwieriger. Nach Ansicht des FDP Landtagsabgeordneten Heinrich Heidel kann im Wesentlichen die Erhöhung der Mindestanforderungen für den Einstieg in die Ausbildung hier für Probleme sorgen. Seit Dezember 2011 wird darum gestritten, die bisherige "zehnjährige allgemeine Schulbildung auf 12 Jahre anzuheben". Bislang werden die unterschiedlichen Standards der jeweiligen Schulabschlüsse innerhalb Europas außer Acht gelassen.

Mit der Anhebung werden Realschüler von einem Ausbildungsgang ausgeschlossen, mit der Konsequenz, dass der Mangel an Pflegekräften mit Sicherheit verschärft wird, heißt es seitens der FDP.

"Gerade in der Ausbildung für die gängigen Pflegeberufe der Krankenschwester, Krankenpfleger und Hebammen trifft das eine große Anzahl der derzeit in Ausbildung befindlichen Personen. So absolvieren derzeit 5.000 Personen die dreijährige Ausbildung, von denen fast 60 Prozent nur über eine zehnjährige Schulausbildung verfügen", so Heidel

"Das zwangsweise Anhäufen von Allgemeinbildung ist in diesem Fall nicht zielführend, da viele fähige Pflegekräfte von einer Ausbildung abgehalten werden."

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