Polizei findet größere Mengen Drogen, Waffen und Munition: Zwei mutmaßliche Drogendealer in Bad Arolsen verhaftet

In Bad Arolsen kam es zu Festnahme von zwei mutmaßlichen Drogenhändlern. Die Polizei beschlagnahmte zudem große Mengen Betäubungsmittel und stellte Waffen und Munition sicher.

Bad Arolsen - Nach umfangreichen Ermittlungen nahm die Kriminalpolizei letzte Woche zwei Männer aus Bad Arolsen fest, die im Verdacht stehen, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Bei den Durchsuchungen fanden die Polizisten größere Mengen Drogen, Waffen und Munition.

Ermittlungen der Kriminalpolizei Korbach führten auf die Spur der 25 und 27 Jahre alten mutmaßlichen Drogendealer. Sie stehen im Verdacht, gemeinschaftlich mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Das Amtsgericht Kassel erließ daraufhin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel Durchsuchungsbeschlüsse für mehrere Objekte, die den Tatverdächtigen zugeordnet werden.

In den frühen Morgenstunden am 4. Februar 2020 wurden die Wohnungen und weitere Objekte der beiden Tatverdächtigen in Bad Arolsen durch die Kriminalpolizei Korbach und weitere Polizeibeamte der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg durchsucht. Bei den Durchsuchungen konnten größere Mengen an Betäubungsmitteln, darunter mehrere Kilogramm Amphetamin und Cannabisprodukte, sichergestellt werden. Darüber hinaus fanden die Polizisten auch mehrere Waffen und eine größere Mengen Munition, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion.

Die beiden Tatverdächtigen wurden am Dienstag, 4. Februar 2020, in ihren Wohnungen festgenommen. Am Mittwoch folgte die Vorführung beim Haftrichter. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel erließ das Amtsgericht Kassel Haftbefehle wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gegen beide Bad Arolser.

Während der Haftbefehl gegen den 27-Jährigen unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde, befindet sich der 25-Jährige seit letztem Mittwoch, 5. Februar 2020, in Untersuchungshaft.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Paul Zinken/dpa

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