Speedmarathon in Waldeck-Frankenberg: 4877 Fahrzeuge gemessen, 130 davon waren zu schnell

Die Polizei in Waldeck-Frankenberg zieht eine positive Bilanz aus dem euroweiten "Speedmarathon" 2017.

Waldeck-Frankenberg. Die Polizei in Waldeck-Frankenberg zieht eine positive Bilanz aus dem euroweiten "Speedmarathon". Uwe Tenbusch vom Regionalen Verkehrsdienst: "Heute hat man feststellen können, dass die Fahrzeugführer deutlicher langsamer und bewusster fahren als sonst. Wir wollen erreichen, dass die Fahrzeugführer dauerhaft das Thema Geschwindigkeit im Fokus haben und mit ihrem Gasfuß besonnener umgehen. Deshalb werden wir auch weiterhin zu allen Tages- und Nachtzeiten Kontrollstellen einrichten und Geschwindigkeiten messen".

In der Zeit von 06 Uhr bis 22 Uhr richteten Polizei und Kommunen 22 Kontrollstellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg ein. Dazu waren alle verfügbaren Beamten aus den Polizeistationen Bad Arolsen, Korbach, Bad Wildungen und Frankenberg sowie vom Regionalen Verkehrsdienst und den Ordnungsbehörden eingesetzt. In den verschiedenen Kontrollstellen wurden 4877 Fahrzeuge gemessen, 130 davon waren zu schnell. Damit liegt die Beanstandungsquote bei 2,7 %. Das ist deutlich geringer als an anderen Tagen (ca. 8 - 10 %) 119 Fahrzeugführer wurden wegen geringfügiger Geschwindigkeitsüberschreitungen mit einem Verwarnungsgeld belegt. 11 Fahrzeugführer müssen allerdings mit einer Bußgeldanzeige und Punkten in der Flensburger Kartei rechnen einer sogar mit einem Fahrverbot. "Besonders herausragende Geschwindigkeitsüberschreitungen haben wir nicht registriert und damit haben wir unser Ziel erreicht", sagt Uwe Tenbusch.

Rubriklistenbild: © Foto: Marcus Althaus

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