Polizei zieht Bilanz zum Speedmarathon in Waldeck-Frankenberg

178 Temposünder hat die Polizei im Landkreis erwischt. Die meisten im Verwarnungsgeldbereich. Bußgelder und Punkte wurden ebenfalls verteilt sowie ein Fahrverbot. Die Beamten mussten jedoch auch aufgrund von anderen Verstößen einschreiten.

Waldeck-Frankenberg - An den insgesamt 23 Messstellen im Landkreis Waldeck-Frankenberg waren während des Speedmarathons am Mittwoch, 3. April, 4,1 % der Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs. Die etwa 50 eingesetzten Polizistinnen, Polizisten und Bedienstete der Städte und Kommunen führten die Kontrollen von 6 bis 22 Uhr an den vorab bekannt gegebenen Gefahrenstellen durch.

Insgesamt fuhren 4.310 Fahrzeuge durch die Kontrollstellen, davon waren 178 Fahrerinnen oder Fahrer zu schnell. Bei 161 Fällen handelt es sich um Geschwindigkeitsverstöße im Verwarnungsgeldbereich, 17 Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Bußgeld und Punkten in der Verkehrsdatei in Flensburg rechnen. Ein Fahrer erwartet darüber hinaus ein Fahrverbot.

Bei weiteren 16 Verkehrsteilnehmern stellten die Polizisten Verkehrsordnungswidrigkeiten wie Telefonieren mit dem Handy oder Gurtverstöße fest. Gegen drei Fahrer leitete die Polizei Strafverfahren ein, in einem Fall wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und in zwei Fällen wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss.

Das Ergebnis der Kontrollen beim Speedmarathons im Landkreis Waldeck-Frankenberg bewertet der Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg, Polizeihauptkommissar Volker König, als Erfolg. Durch die umfangreiche Berichterstattung in allen Medien ist das Unfallrisiko "Geschwindigkeit" in den Fokus gerückt worden. Die Beanstandungsquote war niedriger als an anderen Tagen, es ist also langsamer gefahren worden als sonst. Allein das ist schon ein Erfolg.

Rubriklistenbild: © Archivfoto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

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