Armer Hund: Erst sticht Frauchen auf ihn ein, dann erschießt ihn die Polizei

Polizeiwaffe
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Polizeiwaffe

Ein zunächst harmlos wirkender Polizeieinsatz wird zum Drama, als eine offensichtlich verwirrte Frau völlig die Kontrolle verliert.

Allendorf. AmDienstagnachmittag war eine 35-jährige Frau aus Mittelhessen mit einem großen Mischlingsrüden in Haine unterwegs. Wie die Polizei mitteilt, handelt es sich um eine offensichtlich verwirrte Frau, die sich unerlaubt auf einem Grundstück aufhielt.

Als sie von der Besitzerin angesprochen wird, ergreift sie die Flucht. Der Grundstückseigentümerin kommt dies verdächtig vor und sie verständigt daraufhin die Polizei. Bei der anschließenden Suche finden Polizisten die Frau im Ort. Als sie durch die Beamten angesprochen wird und kontrolliert werden soll, zieht sie plötzlich ein Messer aus ihrem Rucksack und fängt an, auf ihren Hund ein zustechen, grundlos, wie die Polizei beschreibt.

Der Vierbeiner wird dabei leicht verletzt. Die Polizisten müssen die Frau mehrfach auffordern das Messer fallen zu lassen, bis die Frau reagiert. Anschließend rennt sie mit ihrem Hund in Richtung der Feldgemarkung davon.

Die Polizisten holen sie ein und wollen sie festhalten. Die Frau wehrt sich, indem sie ihren Hund auf die Beamten hetzt. Die ziehen die Dienstwaffe und erschießen das Tier.

Danach lässt sich die 35-Jährige widerstands- und teilnahmslos wirkend festnehmen, wie die Polizei beschreibt. In ihrem Rucksack finden die Beamten vermeintliches Diebesgut, das bislang noch keinem Eigentümer zugeordnet werden kann.

 Geschädigte werden gebeten sich mit der Polizei in Frankenberg unter 06451-72030 in Verbindung zu setzen. Die Festgenommene ist der Polizei bereits wegen anderer Eigentumsdelikte bekannt.

Aufgrund ihres Gesundheitszustandes wurde sie am 12. Mai 2020 zunächst in die Psychiatrie nach Haina eingewiesen. Über ihre weitere Unterbringung muss nun ein Gericht entscheiden.

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