Positives Fazit zur Dorfentwicklung in Frankenberg: Anträge noch bis März möglich

Die Sanierung von Wohnhäusern wie diesem wurde durch Fördermittel der der Dorfentwicklung unterstützt.
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Seit 2012 wurde 65 private Projekte mit einem Gesamtwert von 2 Millionen Euro beantragt. Die Gesamtfördersumme dabei beträgt knapp 650.000 Euro.

Frankenberg - Noch bis Ende März können Bürgerinnen und Bürger in den Frankenberger Stadtteilen Geismar und Dörnholzhausen im Rahmen der Dorfentwicklung bewilligungsreife Anträge für Baumaßnahmen einreichen. Ein vorerst letztes Zwischenfazit zogen jetzt die Verantwortlichen von Stadt, Landkreis, Planungs- und Architekturbüro bei einem gemeinsamen Bilanzierungstermin.

„Die Vielzahl der durchgeführten Maßnahmen ist ein großer Gewinn für die beiden Stadtteile Geismar und Dörnholzhausen“, unterstrich Bürgermeister Rüdiger Heß die Wichtigkeit des Dorfentwicklungsprogramms. In der gesamten Laufzeit der Dorfentwicklung seit 2012 wurden bisher 65 private Projekte mit einem förderfähigen Gesamtvolumen von insgesamt mehr als 2 Millionen Euro beantragt. Der Großteil davon ist bereits umgesetzt worden. Der Gesamtzuschuss für alle privaten Projekte im Rahmen der Dorfentwicklung beträgt knapp 650.000 Euro.

Jeder als Förderung ausgegebene Euro der öffentlichen Hand erzeugt somit den dreifachen Wert an Investitionen. Darüber hinaus wurden im Projektzeitraum zehn kommunale Vorhaben beantragt, unter anderem die Gestaltung des zentralen Treffpunkts in Geismar sowie die Baumaßnahmen am und im Dorfgemeinschaftshaus in Dörnholzhausen. Die förderfähigen Kosten für alle kommunalen Projekte belaufen sich auf rund 660.000 Euro, der bereitgestellte Zuschuss dafür liegt bei knapp 470.000 Euro. Sowohl die privaten Investitionen als auch die kommunalen Investitionen unterstützten die Arbeit heimischer Handwerksbetriebe.

Das Dorfentwicklungsprogramm hat zum Ziel, das Dorf als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort zu gestalten und die vorhandene Bausubstanz der Ortskerne zu erhalten. Gefördert wird dabei die Sanierung und Erweiterung von bestehenden Wohnhäusern mit „ortstypischer Bauweise“, aber auch der Umbau von Nutz- zu Wohngebäuden.

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