Probe für den Ernstfall: Erster Waldecker Rettungstag war voller Erfolg

Der erste Waldecker Rettungstag war ein voller Erfolg und soll im nächsten Jahr wiederholt werden. Hier einige Eindrücke.
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Mit theoretischen und praktischen Inhalten und Übungen haben sich Rettungskräfte auf den Ernstfall eines Verkehrsunfalls vorbereitet.

Waldeck - Nach einem Verkehrsunfall muss es blitzschnell gehen. Um den reibungslosen Ablauf zu proben, haben Rettungskräfte von Feuerwehr, Krankenhaus und Rettungsdiensten gemeinsam mit allen an der Verkehrsunfallrettung innerhalb der Stadt Waldeck beteiligten Hilfsorganisationen den ersten Waldecker Rettungstag veranstaltet.

Zunächst wurden die theoretischen Grundlagen in Form verschiedener Vorträge geklärt. Wer hat die Einsatzleitung beim Einsatz verschiedener Organisationen inne? Welche Gefahren entstehen durch missverständlicher Kommunikation zwischen Rettungsdiensten, Notärzten und Feuerwehr? Wie wird sicherheits- und zeitoptimiert gearbeitet bei einem Unfall? Außerdem wurde der korrekte Umgang mit Einsatzwerkzeug erläutert und die medizinische Rettung veranschaulicht.

Fazit des theoretischen Teils war: Kompetenzen und Aufgaben an einer Einsatzstelle müssen klar geregelt sein, das unterschiedliche Vokabular der Organisationen muss durch gemeinsame Übungen vereinheitlicht werden, Ausbildung und Technik müssen auf einem modernem Stand gehalten werden.

Im praktischen Teil mussten die zugewiesenen Teams aus 8 Einsatzkräften der Feuerwehr sowie 2 Einsatzkräften der Rettungsdienste verschiedene Aufgaben lösen. Beispielsweise eine eingeklemmte Person aus einem PKW in komplizierter Dachlage sowie nach einem Seitenaufprall mit massiver Einklemmung befreien.

Auch wurde die moderne Kettenrettung demonstriert, eine grundsätzlich sehr alte Methode der Unfallrettung, bei der Unfallfahrzeuge mittels Ketten und Seilwinden in ihre Ausgangsform gestreckt werden um Insassen befreien zu können. Mit Aufkommen hydraulischer Schneid- und Spreizgeräte verlor diese Methode immer mehr an Bedeutung. In Skandinavischen Ländern, in denen die Anfahrtswege für Rettungskräfte meist sehr lang sind, wurde diese Methode im Hinblick auf ihre Geschwindigkeit und Effektivität stets weiter entwickelt und erlebt eine Renaissance in ihrer modernen Form in Deutschland. Eine Wiederholungsveranstaltung im Jahr 2019 wird angestrebt.

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