So probt die Feuerwehr für den Ernstfall: 'Chlorgasunfall im Korbacher Freibad'

Szene von der Feuerwehrübung am 14. Mai 2019 am Korbacher Freibad.
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Szene von der Feuerwehrübung am 14. Mai 2019 am Korbacher Freibad.
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Szene von der Feuerwehrübung am 14. Mai 2019 am Korbacher Freibad.

Ein Chlorgasunfall kommt selten vor, aber wenn er eintritt, wird es richtig gefährlich. Deshalb müssen die Feuerwehren immer wieder trainieren, um auf dem aktuellen Stand zu sein.

Korbach - Ein Training fand im Korbacher Freibad statt. Dort sind die Lagerräume für die Gasflaschen mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet. Tritt trotz aller Vorsicht einmal Chlorgas aus, gibt es einen optischen und akustischen Alarm und eine Wasserdusche von der Decke. Das Wasser soll dann das ausgetretene Chlor auf den Boden und in das Abwasser spülen.

Eine „einsatznahe“ Übung der Feuerwehr soll im Falle eines Falles für weitere Sicherheit sorgen.  Möglichst unter echten Bedingungen wird deshalb trainiert. Und akribisch vorbereitet zu sein, ist für die Feuerwehr enorm wichtig. Schon das Anlegen eines Chemikalienschutzanzugs benötigt die Unterstützung von mindestens zwei bis drei Kameraden. Diese speziellen Anzüge schirmen dann den Träger bei Chemieunfällen von der äußeren Umwelt total ab und schützen ihn.

Der Feuerwehrmann, der dort drin steckt, wird mit Sauerstoff versorgt und per Funk wird kommuniziert. Außerdem ist der Anzug nicht wirklich leicht, dazu kommen noch Sauerstoffflaschen und Ausrüstung. Eine hohe körperliche und mentale Belastung für alle Beteiligten. Deshalb versucht man auch, die Einsatzzeit auf 20 Minuten zu begrenzen.

Darum standen aktuell auch „Gewöhnungsübungen“ auf der Agenda: Gehen, Geräte transportieren, Funkgerät bedienen, mit eingeschränktem Sichtfeld arbeiten. Die Kameraden mussten in ihren Schutzanzügen in die Chlorgaskammer vordringen und unter einer starken Wasserdusche die nötigen „Notfall Sets“ auf einer Chlorgasflasche anbringen. Keine leichte Übung. (rff)

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