Protest gegen Windpark am Mühlenberg: Regierungspräsident Lübcke will die Wogen glätten

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Dr. Walter Lübcke (links) diskutiert mit den Demonstranten.

Die Anwesenheit von Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke in Fürstenberg nutzten knapp 35 Demonstranten aus Vöhl und Lichtenfels, um gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg zu demonstrieren.

Lichtenfels - Gerhard Eierdanz von der Bürgerinitiative IMNE erklärte Dr. Lübcke die Sorgen der Bürger und überreichte ihm eine Resolution. Sie bedauern, dass bei der Erstellung des Teilregionalplans die Bürger nur unzureichend eingebunden waren.

Auch sehen sie drohende Gesundheitsschäden für Anwohner in der Nähe eines Windparks. Außerdem befürchten sie Schäden für Landschaft und Fremdenverkehr. Das Landschaftsbild werde zerstört, die Immobilienpreise würden fallen.

Fotostrecke vom Protest gegen den Windpark am Mühlenberg

Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff
Szene von der Demonstration gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.
Szene vom Protest gegen den Bau von Windkraftanlagen am Mühlenberg in Lichtenfels-Fürstenberg am 14. März 2018.  © Foto: rff

Der RP wurde gebeten, Anträge auf Errichtung von Anlagen intensiv zu prüfen. Lübcke nahm sich viel Zeit, um auf die Argumente der Bürgerinitiative einzugehen. Er gab ein klares Plädoyer für die Energiewende: „Ich bin froh, wenn die Atomkraftwerke abgeschaltet werden“, sagte er und dankte den Anwesenden, dass sie sich mit den Belangen ihrer Heimat auseinandersetzen. Er wolle ihre Argumente ernst nehmen, aber man habe es sich mit dem Regionalplan seitens des RP nicht einfach gemacht und lange daran gearbeitet.

Nur 2 Prozent der hessischen Fläche werde maximal für Windenergieflächen verwendet. Sollte dieser Plan wieder durch Klagen gekippt werden, müssten Windparks überall genehmigt werden. Er widersprach dem Einfluss der Windräder auf Gesundheit und Tourismus, Gutachten besagten das Gegenteil. Eine Wahlentscheidung, beispielsweise bei der nächsten Landtagswahl, von der Lage eines Windparks abhängig zu machen, hält er sogar für gefährlich. Zu welchen Ergebnissen Protestwahlen führten, sehe man in den USA und auch in Deutschland.

Dr. Lübcke versprach, noch einmal wieder zu kommen, um mit den Bürgern zu reden. Vor allem, dass er sich viel Zeit nahm, auf die Argumente der Demonstranten einzugehen, kam bei ihnen gut an, und sie freuen sich auf ein weiteres Gespräch.

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