Psychiatrie in Frankenberg braucht nur noch Zustimmung

Das Kreiskrankenhaus in Frankenberg. Foto: Archiv/ma
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Das Kreiskrankenhaus in Frankenberg. Foto: Archiv/ma

Haina/Frankenberg. Die Pläne von Vitos Haina für einen Umzug seiner Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie nach Frankenberg werden konkreter.

Haina/Frankenberg. Die Pläne von Vitos Haina für einen Umzug seiner Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie nach Frankenberg werden konkreter. Die Geschäftsführung hat dazu ein Planungs- und Finanzkonzept aufstellen lassen.

Die Standortverlagerung sei demnach "wirtschaftlich sinnvoll und finanziell tragbar" ist. Allerdings bedarf es noch der Zustimmung des Alleineigentümers LWV Hessen. Danach könne Vitos Haina ab Sommer 2014 mit der baulichen Feinplanung beginnen.

Als Gründe für den geplanten Umzugnennt die Geschäftsführung die bisherige schlechte Lage "am Rand des Versorgungsgebiets Landkreis Waldeck-Frankenberg". Die verkehrstechnische Anbindung seiungünstig. In Frankenberg gebe es ergänzende Versorgungsstrukturen und die Anbindung an das Kreiskrankenhaus ermögliche durch den Neubau optimale Behandlungsabläufe.

Enge Verbindung mit dem Kreiskrankenhaus

"Kurze Wege sind ein wichtiger Beitrag zur Inklusion. Gemeindenahe Angebote ermöglichen psychisch kranken Menschen ein hohes Maß an Normalität im Alltag, die sie gleichzeitig stabilisiert", betont Uwe Brückmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Vitos GmbH.

"Ich begrüße deshalb das Planungs- und Finanzkonzept. Es bietet eine gute Grundlage für die weiteren Entscheidungen beim LWV." Der Geschäftsführer der Vitos GmbH, Reinhard Belling erklärt: "Wir haben mit dem Kreiskrankenhaus Frankenberg verschiedene grundsätzliche Kooperationsmodelle erörtert. In einer tiefer gehenderen Zusammenarbeit sehen wir Vorteile für beide Seiten. Verhandlungen haben bislang aber noch keine stattgefunden".

Ralf Schulz, Geschäftsführer von Vitos Haina, ergänzt: "Auf Geschäftsführerebene gab es Gespräche, in denen mögliche Kooperationen bei erörtert wurden. Zurzeit prüfen wir Konzepte zur Zusammenarbeit bei Verwaltungsleistungen, wie beispielsweise der Personalabrechnung oder Küchen".

Frankenberg freut sich auf die neue Klinik

Die Stadt Frankenberg freut sehr auf die neue Klinik und die damit verbundenen qualifizierten Arbeitsplätze. Bürgermeister Rüdiger Heß: "Damit hat sich der Einsatz in den vergangenen zwei Jahren für den Standort Frankenberg gelohnt."

Lesen Sie dazu auch: Am 19. Dezember 2018 sind alle Pläne für den Psychiatrie-Neubau geplatzt...

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