Qualität statt Masse - Battenberg will sich als Premiumwanderregion etablieren

Bevorzugen qualitativ hochwertigen Wandertourismus: Wilfried Morgenroth, Gerd-Jürgen Daubert, Monne Lentz, Jürgen Frömmrich, Christian Klein, Franziska Ta Van und Daniel May (v.l.).
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Bevorzugen qualitativ hochwertigen Wandertourismus: Wilfried Morgenroth, Gerd-Jürgen Daubert, Monne Lentz, Jürgen Frömmrich, Christian Klein, Franziska Ta Van und Daniel May (v.l.).

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Wanderinstitut ist das „Wandermärchen Burgwald – Ederbergland“ entstanden. Es wird angestrebt, dass sich der Burgwald und das Ederbergland als nachhaltige Premiumwanderregion etablieren.

Battenberg - Die Landtagsabgeordneten Jürgen Frömmrich und Daniel May (beide Bündnis90 / Die Grünen), haben sich bei einer gemeinsamen Wanderung mit Vertretern des Region Burgwald-Ederbergland e.V. und Battenbergs Bürgermeister Christian Klein über den angestrebten Premium-Wandertourismus in der Region ausgetauscht. Die Gruppe wurde dabei von Wilfried Morgenroth geführt, der eine ehrenamtliche Wegepatenschaft übernommen hat.

Die Aufgabe der Region Burgwald-Ederbergland e.V. ist es, die Potentiale der Region zu erkennen, diese weiterzuentwickeln und zu fördern. In den vergangenen Jahren wurde mit den europäischen LEADER-Mitteln der Wandertourismus in Zusammenarbeit mit der Ederbergland Touristik und der Marburg Stadt und Land Tourismus GmbH weiterentwickelt, wie Regionalmanagerin Franziska Ta Van und Gerd-Jürgen Daubert (stellv. Vorsitzender der Region Burgwald-Ederbergland) erläuterten. Es entstanden dabei in Zusammenarbeit mit dem deutschen Wanderinstitut das „Wandermärchen Burgwald – Ederbergland“. Das beinhaltet 19 zertifizierte Premium-Rundwanderwege, zwei Premium-Streckenwanderwege, einen Premium-Stadtwanderweg und einen Premium-Spazierwanderweg.

Als langfristiges Ziel wird angestrebt, dass sich der Burgwald und das Ederbergland als nachhaltige Premiumwanderregion etablieren. Feine Perle des Wandertourismus Verbesserungspotenzial gibt es noch bei der Infrastruktur, insbesondere an Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten entlang einiger Strecken fehlt es. Durch den besorgniserregenden Zustand der Wälder wird das Wegemanagement, nachhaltige Pflegemaßnahmen und die Verkehrssicherheit in Zukunft eine zentrale Rolle einnehmen. Sowohl Bürgermeister Christian Klein als auch Franziska Ta Van und Gerd-Jürgen Daubert betonten, dass die Region nicht auf Massen an Touristen setzt, sondern auf nachhaltigen Qualitätswandertourismus.

Jürgen Frömmrich und Daniel May halten den Ansatz für richtig, um den Tourismus in dieser Richtung zu fördern: „Wandern wird nicht erst seit der Corona-Krise immer beliebter und ist ein wachsendes Segment im Tourismus, gerade auch bei der jüngeren Zielgruppe. Viele denken bei Tourismus nur an den Edersee und Willingen, aber der Burgwald und das Ederbergland haben das Potential, die kleine, feine Perle des Wandertourismus in Waldeck-Frankenberg zu sein“.

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