Räumung wegen Bombenfund dauert sieben Stunden

Die ombe steckte nur 1,70 Meter tief im Boden. Foto: Polizei
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Die ombe steckte nur 1,70 Meter tief im Boden. Foto: Polizei

Kassel. Die auf dem Gelände des neuen Auebades an der Fulda entdeckte Fliegerbombe ist entschärft.Um 21:25 Uhr gaben die Experten Dieter Schwetzler

Kassel. Die auf dem Gelände des neuen Auebades an der Fulda entdeckte Fliegerbombe ist entschärft.Um 21:25 Uhr gaben die Experten Dieter Schwetzler vom Kampfmittelräumdienst beim Regierungspräsidium Darmstadt und Dieter Brunner von der hinzugezogenen Spezialfirma Entwarnung..

Beide Zünder der 125 Kilogramm schweren Bombe waren mittels sogenannter Raketenklemmen erfolgreich unschädlich gemacht worden.

Die Raketenklemmen werden auf die Zünder montiert und dann mittels Fernzündung von den Kampfmittelexperten gezündet.

Die Räumung von weiten Teilen der Aue und des auf der anderen Seite der Fulda liegenden BuGa-Geländes gestaltete sich für die Einsatzkräfte von Polizei, Berufsfeuerwehr Kassel und verschiedener freiwiligen Feuerwehren aus Kassel sehr aufwendig und zeitraubend.

Insgesamt waren über 60 Polizeibeamte und rund 130 Feuerwehrleute nahezu sieben Stunden im Einsatz. Nach Polizeischätzung hielten sich zum Zeitpunkt der beginnenden Räumungsmaßnahme rund 800 bis 1.000 Menschen in dem Gebiet auf. Der gesamte Auedamm war zwischen Orangerie und Damaschkebrücke für den Fahrzeug und Personenverkehr bereits am Nachmittag gesperrt. Alle Boots- und Gasthäuser entlang der Fulda sowie die Aue bis zum Küchengraben und das BuGa-Gelände bis zum Waldauer Weg mussten geräumt werden.

Plötzlich tauchte ein Heißluftballon über dem gesperrtem Gebiet auf

Als die Entschärfer um kurz vor 21 Uhr eigentlich beginnen wollten, tauchte plötzlich noch ein Heißluftballon über dem gesperrten Areal auf. Als dieser abgdreht war, vergewisserte sich noch eine Besatzung der Polizeihubschrauberstaffel aus der Luft, dass die komplette Fläche nun frei von Personen war.

Um 21.15 Uhr begannen die Entschärfer mit ihren letzten Vorbereitungsarbeiten an dem Sprengkörper, die bereits zehn Minuten später erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Die Bombe wurde anschließend mit einem Bagger aus der Grube gehoben und zum Abtransport auf einem Lkw verladen. Der Bombenkörper an sich, der ohne Zünder nicht mehr detonationsfähig war, soll zur endgültigen Vernichtung auf ein Gelände des Kampfmittelräumdienstes in Mittelhessen gebracht werden.

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