Rambazamba in Dodenau

Waldeck-Frankenberg. Wie in der Vorwoche bereits angekündigt, fanden im Landkreis Alkoholkontrollen im Zusammenhang mit den Wanderungen zum 1. Mai st

Waldeck-Frankenberg. Wie in der Vorwoche bereits angekündigt, fanden im Landkreis Alkoholkontrollen im Zusammenhang mit den Wanderungen zum 1. Mai statt. In den frühen Nachmittagstunden war der Zulauf an der "Chaotenwiese" am Twistesee nur mäßig. Gegen 16 Uhr waren etwa 500 maiwanderer dort angekommen. Gemeinsam mit 2 Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Bad Arolsen kontrollierte die Polizei gezielt jugendliche Besucher und führte "Alkotests" durch.

DLRG musste am Twistesee ran

Ein alkoholisierter junger Mann musste vom DLRG aus dem Wasser gezogen werden, weil er den Twistesee schwimmend überqueren wollte. Ein anderer musste in das Bad Arolser Krankenhaus eingeliefert werden. Er war im alkoholisierten Zustand gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Die Beamten sprachen einige wenige Platzverweise gegen Personen aus, die augenscheinlich volltrunken waren und sorgten für ihre Heimfahrt.

Volltrunken in Ense

Bei den Maßnahmen in Ense wirkten auch der Freiwillige Polizeidienst und das Korbacher Ordnungsamt mit. Sie stellten bei Kontrollen auf dem Weg nach Ense 10 Flaschen hochprozentigen Schnaps bei Jugendlichen sicher. In der Nähe des Sportplatzes hielten sich etwa 150 Menschen auf. Das Einsatzprotokoll verzeichnete lediglich eine Schlägerei, zwei Gruppierungen waren alkoholbedingt aneinandergeraten, einer der Jugendlichen zog sich dabei eine leichte Verletzung zu. Bedenklich stimmten allerdings die hohen Alkoholwerte, die bei den Alkotests gemessen wurden. Werte weit jenseits der 2 Promille waren keine Seltenheit.

Wortgefechte am Edersee

Auch am Edersee unterstützte das Ordnungsamt die Maßnahmen der Polizei. Der Strand am Campingplatz Rehbach war bereits in den Morgenstunden gut besucht. Die Einsatzkräfte zählten etwa 300 Besucher um die Mittagszeit. Viele Gruppen waren mit kreativ gestalteten "Mehrzweckbollerwagen" unterwegs, die zugleich als Musikanlage, Flaschenhalterung und Grill genutzt wurden. Hier und da kam es zu einigen Ruhestörungen durch überlaute Musik. Wie an anderen Veranstaltungsorten auch, konsumierten die Besucher reichlich Alkohol. Es gab zwar hier und da einige Wortgefechte, ansonsten kam es laut Einsatzprotokoll "zu keinen größeren Störungen". Übereinstimmend erklärten jedoch die jeweiligen Einsatzleiter, dass die ständige und offene Präsenz vor Ort ein Ausufern der Feierlichkeiten und die Eskalation von Auseinandersetzungen verhindern konnte.

Mehrfache Schlägereien in Dodenau

In diesem Jahr machte das Maifest in Dodenau den Einsatzkräften die größten Sorgen. Gleich mehrfach wurden sie zu Schlägereien gerufen, wobei die Beteiligten jeweils Alkoholwerte von weit über 2 Promille aufwiesen. Ein Jugendlicher musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden, weil er alkoholbedingt nicht mehr ansprechbar war. Nach dem letzten Einsatz wurde die Veranstaltung in Absprache mit dem Veranstalter um 23 Uhr durch die Polizei beendet und die Abwanderung der meist alkoholisierten Besucher überwacht.

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