Regierungspräsident versteht sich als Helfer der Landwirte

Der Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber informierte sich In Waldeck-Frankenberg über Landwirtschaft und Ernährung.
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Der Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber informierte sich In Waldeck-Frankenberg über Landwirtschaft und Ernährung.

Der Regierungspräsident informierte sich In Waldeck-Frankenberg über Landwirtschaft und Ernährung und zeigte sich beeindruckt.

Diemelsee/Willingen.  Hermann-Josef Klüber besuchte dazu den landwirtschaftlichen Betrieb von Karl-Friedrich Bornemann in Rhenegge (Gemeinde Diemelsee), traf sich mit dem Präsidenten des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, und war auf der Baustelle für den Neubau der Upländer Bauernmolkerei.

Die Upländer Bauernmolkerei im Willinger Ortsteil Usseln, die ausschließlich Milch aus der Region verarbeitet, ist dabei für 19,5 Millionen Euro ein hochmodernes Produktionsgebäude zu bauen.

Im Mittelpunkt stand zunächst die Umsetzung des „Zukunftspakt Hessische Landwirtschaft“ mit den Themen Tierhaltung und Tierwohl, Umwelt- und Klimaschutz, Änderungen im Baurechts sowie die bisherige Erntebilanz. Dem RP sei klar, dass es keinen Widerspruch zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft geben darf und großes Augenmerk darauf gerichtet werden muss.

Vor allem kleinere landwirtschaftliche Betriebe dürften durch die vielfältigen Regelungen nicht überfordert werden. „Mir ist es zunächst wichtig, den Landwirten in unserer Region für ihren unermüdlichen Einsatz Danke zu sagen. 365 Tage im Jahr stehen sie parat, um uns weitgehend mit regionalen Lebensmitteln zu versorgen und ihre Tiere zu verpflegen. Mit ihrer Arbeit sorgen sie nebenbei auch für den Erhalt unserer bedeutenden Kulturlandschaft!“

Klüber macht deutlich, dass das Regierungspräsidium die Sorgen der Landwirte ernst nimmt und sie im Rahmen seiner Möglichkeiten dabei unterstützt, die gewünschten Veränderungen praktikabel und wirtschaftlich tragfähig umzusetzen.

„Wir benötigen gerade hier in Nord- und Osthessen eine flächendeckende Landwirtschaft, damit die von den Verbrauchern gewünschte Versorgung mit Lebensmitteln aus der Region annähernd sichergestellt werden kann. Innovation und kreative Ideen sind erforderlich, um unter den bestehenden Rahmenbedingungen eine erfolgreiche Zukunft zu gewährleisten.

Familie Bornemann sei dabei beispielgebend. In dem breit aufgestellten landwirtschaftlichen Betrieb der Familie werden Sauen und Rinder gehalten, Schweine gemästet und Ackerbau betrieben. Klüber: „Ich bin sehr beeindruckt was hier tagtäglich geleistet wird.“

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