Hessen baut die Eder um

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Renaturierung der Eder bei Bad Wildungen: Ausschnitt Genehmigungsplan für den Bereich Brücke Mandern.

Im Zuge der Renaturierungen an der Eder wird zwischen Edertal und Fritzlar viel gebaut. Als nächstes ist Bad Wildungen dran.

Bad Wildungen. Die Stadt Bad Wildungen lässt gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Kassel, dem NABU und dem dortigen Ederfischereiclub die Eder auf einer Strecke von etwa 1,55 Kilometern Länge renaturieren, das entspricht knapp der Hälfte der Fließstrecke im Stadtgebiet.

Zuvor gab es bereits ähnliche Maßnahmen in der Gemeinde Edertal. Die begradigte Eder soll nun wieder in ein naturnahes Gewässer mit natürlich wirkenden Überflutungzonen umgewandelt werden. Der Fluss wird dazu verbreitert. Kies und Schotter sollen die Vertiefung des Gewässerbettes ebenen. Zudem solle eine Aue geschaffen werden, die tiefer als das umliegende Gelände liegt. Die Arbeiten beginnen die unterhalb der Wegaer Brücke und sollen nach mehreren bauabschnitten rund 400 Meter unterhalb der Manderner Brücke enden.

Die umfangreichen Abgrabungen sollen zum Teil als Inseln im Fluss und in den Aufweitungen wieder eingebaut werden, so dass die Eder eine Eigendynamik entwickeln kann. Da insbesondere in diesem Abschnitt deutlich mehr Material anfällt als wieder eingebaut werden kann, wird das restliche Material abtransportiert und auf anderen Abschnitten der Eder im Edertal und in Fritzlar eingebaut.

Die Arbeiten werden von der Firma Beisheim aus Bebra ausgeführt, die auch die Maßnahme im Edertal erfolgreich umgesetzt hat. Der Kostenrahmen für die gesamte Renaturierungsmaßnahme der Eder im Stadtgebiet Bad Wildungen umfasst 600.000 Euro. Das Projekt wird komplett vom Land Hessen finanziert.

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