Riesige Spende für den Sport in Korbach: Architekt stiftet Sportzentrum

Die Pläne für ein neues Sportzentrum sind bereits fertig. Es soll auf einem städtischem Grundstück auf der Hauer gebaut werden, das an den TSV verpachtet wird, und es erhält den Namen: „Herbert Kuhaupt Sportzentrum“.
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Die Pläne für ein neues Sportzentrum sind bereits fertig. Es soll auf einem städtischem Grundstück auf der Hauer gebaut werden, das an den TSV verpachtet wird, und es erhält den Namen: „Herbert Kuhaupt Sportzentrum“.
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Die Pläne für ein neues Sportzentrum sind bereits fertig. Es soll auf einem städtischem Grundstück auf der Hauer gebaut werden, das an den TSV verpachtet wird, und es erhält seinen Namen: „Herbert Kuhaupt Sportzentrum“.
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Die Pläne für ein neues Sportzentrum sind bereits fertig. Es soll auf einem städtischem Grundstück auf der Hauer gebaut werden, das an den TSV verpachtet wird, und es erhält den Namen: „Herbert Kuhaupt Sportzentrum“.

Die Stadt Korbach kann ein komplettes neues Sportzentrums für den TSV Korbach auf der Hauer bauen. Eine Stiftung macht dies nun möglich.

Korbach - Die Stadt Korbach übernimmt die treuhänderische Verwaltung eines Stiftungsvermögens für den Neubau eines Sportzentrums des TSV. Herbert Kuhaupt gibt 1,5 Millionen Euro für den Neubau auf der Hauer.

In der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 8. März 2018, wurde der Antrag einstimmig angenommen. Die Pläne für ein neues Sportzentrum  sind bereits fertig. Es soll auf einem städtischem Grundstück auf der Hauer gebaut werden, das an den TSV verpachtet wird, und es erhält den Namen: „Herbert Kuhaupt Sportzentrum“.

Im Gebäude sind Trainingsräume, Aufenthaltsbereiche, Umkleideräume und Büros geplant, insgesamt eine gemeinnützige Einrichtung, das sind die Bedingungen. Kuhaupt war als Architekt selbstverständlich bei den Planungen federführend dabei. Die praktische Umsetzung der Bauleitung übernimmt das Architekturbüro bauWerk aus Korbach.

„Hier wird etwas für alle Generationen geschaffen“, sagt der 92-Jährige Kuhaupt. Eigentlich sollte seine Spende vor drei Jahren an ein Hospiz in Korbach gehen. Die Politik im Landkreis habe das verhindert und das Hospiz in Frankenberg gebaut, darauf habe er sein Angebot zurückgezogen, sagt er im Gespräch mit dem Eder-Diemel Tipp. Die Korbacher könnten heute eigentlich dankbar über die für ihn immer noch nicht nachvollziehbare Entscheidung des Landkreises sein, so bleibe das Geld in der Kreisstadt.

Sein Geld komme aus dem Verkauf seiner Häuser in Spanien. Bauen war schon immer sein Leben, Maurerlehre und Architekturstudium, dann niedergelassener Architekt. Schon sein Großvater habe bekannte Gebäude erstellt, unter anderem die Westwallschule, die alte Sparkasse und den Georg Viktor Turm auf dem Eisenberg, erzählt er nicht ohne Stolz. Viel hat er selbst in Korbach gebaut und gestaltet.

Mit dem „Herbert Kuhaupt Sportzentrum“ kommt jetzt noch ein Sahnehäubchen zu seinem Lebenswerk dazu. Die Umsetzung seiner Ideen war ihm immer eine Herzensangelegenheit, manchen Widerstand oder Konflikt hat er dafür in Kauf genommen. Er hat sie immer ausgetragen. Mehrere Spendenprojekte hat er in den vergangenen Jahren unterstützt, an der Kilianskirche oder dem Enser Tor, dem Kindergarten oder der ALS. Wenn es irgendwo mal eng wurde, sprang er ein. „In meiner Familie sind alle bestens versorgt, was soll ich mit dem Geld“, erzählt er uns und möchte weiter Gutes tun und fügt dann noch hinzu: „Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“ (Albert Schweitzer).

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