Rund 800 demonstrierten in Rosenthal

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Rosenthal. Der Sozialverband Rosenthal demonstrierte gegen den geplanten überregionalen Bereitschaftsdienst für Ärzte auf dem Rathausplatz.  Zwisc

Rosenthal. Der Sozialverband Rosenthal demonstrierte gegen den geplanten überregionalen Bereitschaftsdienst für Ärzte auf dem Rathausplatz.  Zwischen 14 und 14.50 Uhr hatten sich am Samstag, 2. März, rund 800 Teilnehmer zu der Veranstaltung eingefunden. Außer geringen Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen, so die Polizei.

Die geplante Zentralisierung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes für das Frankenberg Land am Kreiskrankenhaus ist nach Auffassung des sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl ein wichtiger Meilenstein zur Sicherung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum. Dem widerspreche aber nicht, dass unter den spezifischen Bedingungen in der Stadt Rosenthal dort eine Sonderregelung getroffen werden kann, so Kahl.

In Rosenthal gibt es eine Gemeinschaftspraxis mit drei Hausärzten, die den Bereitschaftsdienst leisten können und wollen. Laut Kahl sprechen die Wohnortnähe und viele weitere Faktoren für eine solche Regelung. "Eine Sonderregelung für Rosenthal gefährdet auch nicht das Gesamtprojekt des ärztlichen Bereitschaftsdienstes am Kreiskrankenhaus", unterstrich der Abgeordnete.

Unter diesen Vorgaben ist die Initiative des örtlichen VdK und die große Unterstützung durch die Bevölkerung, wie sie in der Demonstration zum Ausdruck kam, eine begrüßenswerte Aktion. In einem Schreiben an den VdK-Vorsitzenden und die Stadtverordnetenversammlung hatte der Abgeordnete schon seine Position dargelegt. Nun sei die kassenärztliche Vereinigung gefordert. "Ich hoffe dass sie die spezifische Situation in Rosenthal positiv würdigen wird. Ich werde mich für die Zentralisierung des Bereitschaftsdienstes am Kreiskrankenhaus und für eine Sonderregelung für Rosenthal einsetzen", so Kahl abschließend.

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