Runder Tisch gegen häusliche Gewalt gibt Flyer und Notfallkarte aus

Ute Hetzler und Beate Friedrich vom Frauenbüro präsentieren die überarbeiteten Flyer und Notfallkarten.
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Ute Hetzler und Beate Friedrich vom Frauenbüro präsentieren die überarbeiteten Flyer und Notfallkarten.

Häusliche Gewalt ist auch bei uns im Landkreis Waldeck-Frankenberg ein relevantes Thema. Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt hat zu diesem Thema seine Flyer und Notfallkarten überarbeitet.

Waldeck-Frankenberg - Für manche Menschen unvorstellbar, für andere ein trauriger Bestandteil ihres Alltags: Häusliche Gewalt ist auch bei uns im Landkreis Waldeck-Frankenberg ein relevantes Thema. Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt hat nun zu diesem Thema seine Flyer und Notfallkarten überarbeitet. Sie enthalten Kontaktdaten von Institutionen, die den Opfern von häuslicher Gewalt helfen können.

Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt existiert bereits seit 20 Jahren. Ihm gehören 26 Institutionen an, welche alle im Umgang mit Gewaltopfern geschult sind. Unter anderem gehört auch das Frauenbüro des Landkreises dazu, es hat die Federführung bei diesem Zusammenschluss. „Wir möchten den Menschen helfen. Damit wir allerdings helfen können, müssen Betroffene den Mut haben und sich bei uns melden“, erläuterte Beate Friedrich, Leiterin des Frauenbüros. Um die unterschiedlichen Kontaktmöglichkeiten aufzuzeigen, hat sich der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt erneut für den Informationsflyer und die Notfallkarten entschieden. Unter anderem enthalten die beiden Schriften die Kontaktdaten des Frauenhauses Bad Wildungen und Ansprechpartner des Fachdienstes Jugend beim Landkreis, aber auch weitere Stellen, die helfen können und möchten. „Niemand hat das Recht, andere zu beschimpfen, zu bedrohen, anzugreifen oder zu verletzen, auch nicht Partner, Freunde, Eltern oder Vorgesetzte“, sagte Beate Friedrich.

Die Notfallkarten wurden in einem unauffälligen Design im Scheckkartenformat gedruckt, damit sie einfach zu verstauen sind. Flyer und Karten wurden bereits an Polizeistationen, Beratungsstellen, Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Frauenhaus, Frauenberatungsstelleden, Fachdienst Jugend, Soziales sowie Gesundheit und an viele weitere Institutionen ausgegeben. Dort können sie bezogen werden.

Aufgrund der Coronasituation war der persönliche Kontakt zum Frauenbüro seit Mitte März nicht möglich. Ab dem 4. Mai können nach telefonischer Vereinbarung unter der 05631/954317 wieder Präsenztermine vereinbart werden.

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