Mit 173 Sachen über die B 251 gedonnert

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440 Euro, zwei Punkte und zwei Monate Fahrverbot kassiert allein dieser Raser auf der B 251 bei Sachsenhausen und er war nicht der Einzige.

Waldeck-Frankenberg. Wie die Polizei heute berichtet, hat der Verkehrsdienst die Geschwindigkeit auf der Bundesstraße B 253 am Abzweig nach Reinhardshausen kontrolliert. Am vergangenen Freitag, 23. Januar 2015, sind zwischen 5 und 11.30 Uhr 440 Fahrzeuge gemessen worden.

56 Fahrzeugführer waren zu schnell unterweg. Bei 37 wurde ein Verwarnungsgeld fällig. Die anderen 19 müssen  mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und mindestens einem Punkt in der Verkehrssünderkartei rechnen.

Bei erlaubten 70 km/h war der schnellste PKW mit 121 km/h unterwegs. Auf ihn kommt nun ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot zu. Karsten Grebe vom Verkehrsdienst: " Eine Beanstandungsquote von mehr als 12 Prozent aller gemessenen Fahrzeugen ist schon sehr hoch".

Bleifuß auf der B 251

Gestern war die Beanstandungsquote auf der Bundesstraße B 251 bei Sachsenhausen ähnlich hoch. Bei dieser Messung wurden 266 Fahrzeuge gezählt. In der Zeit von 9 bis 13.30 Uhr waren davon  insgesamt 30 Autos zu schnell.

"Zwei Fahrzeugführer schossen allerdings den Vogel ab", wie die Polizei mitteilt. Einer war mit 151 km/h und der andere sogar mit 173 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs. Auf beide kommen saftige Geldbußen in Höhe von 160 bzw. 440 Euro zu. Beide müssen zudem mit 2 Punkten in der Verkehrssünderkartei und mit einem Fahrverbot von einem bzw. von zwei Monaten rechnen.

Ungesicherte Ladung kostet 1.850 Euro

Außerdem überprüften die Beamten noch einen LKW mit Anhänger, der von Nienburg in Richtung Neustadt unterwegs war. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Ladung (leere Flaschen) nicht gesichert ist. Bei der näheren Überprüfung stellten sie weiter fest, dass der LKW mit 44 Tonnen um 10 Prozent überladen war.

Als Folge musste der LKW-Fahrer bei einer Korbacher Spedition einen Teil seiner Ladung abladen und den Rest ordnungsgemäß gegen Verrutschen sichern. Gegen die verantwortliche Firma leiteten die Beamten ein Gewinnabschöpfungsverfahren ein. Der Unternehmer muss nun mit einer Strafe von etwa 1.850 Euro rechnen.

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