Die Schau ist machbar Standortanalyse für die Landesgartenschau 2027 in Frankenberg

Der Burgberg in Frankenberg soll am 20. September Schauplatz für das Informations- und Beteiligungsformat „Kultur trifft Natur“ für die Landesgartenschau 2027 werden.
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Der Burgberg in Frankenberg soll am 20. September Schauplatz für das Informations- und Beteiligungsformat „Kultur trifft Natur“ für die Landesgartenschau 2027 werden.

Die Stadt ist im Rennen um die Ausrichtung der Hessischen Landesgartenschau 2027. Die bisherigen Ergebnisse der laufenden Machbarkeitsstudie für die Landesgartenschau-Bewerbung möchte die Stadt Frankenberg am 20. September zwischen 10 und 15 Uhr auf dem Burgberg vorstellen.

Frankenberg -Geplant ist eine Open Air Informations- und Beteiligungsveranstaltung mit dem Titel „Kultur trifft Natur“. Neben der Präsentation der Standortanalyse sind weitere mit Information, Musik, Theater und lokale Kulinarik angedacht. Alle interessierten Bürger sind eingeladen, sich über den Stand der Planungen zur Landesgartenschau-Bewerbung zu informieren.

„Die erste Runde der Bürgerbeteiligung war trotz Corona inspirierend und ein voller Erfolg“, erinnert Bürgermeister Rüdiger Heß.

„Mit dem jetzigen Format möchten wir einerseits über den Stand der Planungen informieren, andererseits den begonnenen Dialog mit der Bevölkerung fortsetzen und intensivieren.“

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst auf dem Burgberg und ist als Kulturfest angelegt, mit Theaterelementen der Komödie Frankenberg, mit Musikensembles der örtlichen Musikschule und kulinarischen Beiträgen unter anderem vom Netzwerk Integration, vom Wildpark, von der Naju und weiteren Akteuren. Es besteht an dem Sonntag die Möglichkeit, sich an verschiedenen Ständen individuell zu informieren und mittels Karten und Bildern in die Planungen einzutauchen.

Bislang haben rund 70 eine Vielzahl guter Ideen, Ansätze und Wünsche für eine Landesgartenschau in Frankenberg eingebracht.

Der Zugang zum Veranstaltungsgelände am 20. September ist aufgrund der Corona-Pandemie während der gesamten Zeit beschränkt, um die maximale Anzahl von Personen nicht zu überschreiten. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.

Alle Gäste werden zudem gebeten, Name und Kontaktdaten zu hinterlassen. Über www.frankenberg.de besteht die Möglichkeit, sich das Kontaktformular schon im Vorfeld herunterzuladen, auszudrucken und ausgefüllt zur Veranstaltung mitzubringen.

Integriert in die Freiluftveranstaltung ist auch die Bürgerversammlung, zu der Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse jährlich einlädt. Sie beginnt um 11 Uhr. Der Fokus liegt auch hier auf der Bewerbung zur Landesgartenschau und ihrer Bedeutung für die Stadt.

Unterstützung auf Kreisebene

Unterstützung für die Gartenschaubewerbung bekommt die Philipp-Soldan-Stadt auch auf Kreisebene.

Zum kommenden Kreistag am 11. September hat die SPD eine Resolution beantragt, die Bewerbung Frankenbergs nachhaltig und umfassend zu unterstützen, da die Veranstaltung für die gesamte Region nachhaltige und zukunftsweisende Impulse setze:

„Weil die Landesgartenschau Themen wie Besiedlung, Naturraum, Mobilität und Tourismus miteinander verknüpft, erzielt sie in der Regel viele langfristige Effekte für den Tourismus, für die Wirtschaft und die Infrastruktur. Dadurch wird der gesamte Landkreis Waldeck-Frankenberg von ihr profitieren — touristisch, wirtschaftlich und hinsichtlich des gesamten Images.

Durch die Einbeziehung der direkten Umgebung bei den Potenzialanalysen im Rahmen der Machbarkeitsstudie profitieren außerdem angrenzende Waldflächen, das Radwegenetz im Landkreis, die Tourismushochburgen im Upland, am Edersee und im Ederbergland bereits durch die Bewerbung.

Zudem bringt erfahrungsgemäß jeder investierte Euro rund drei bis fünf Euro zurück in die Region. Die lnvestitionen in grüne lnfrastruktur, Stadtklima und Tourismus zahlen sich daher langfristig nicht nur für Frankenberg, sondern eben auch für den gesamten Landkreis aus“, rechnet die SPD.

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