Schnee ja, Schnee nein

Willingen. Die Schanzencrew ist voll im Einsatz. Wetter- und Temperaturschwankungen machen die Vorbereitung zum Weltcup-Skispringen zur T

Willingen. Die Schanzencrew ist voll im Einsatz. Wetter- und Temperaturschwankungen machen die Vorbereitung zum Weltcup-Skispringen zur Tortur. Die Willinger mssen fr ihre Groschanze alle Krfte mobilisieren. Dabei hatten sie sich doch so gut vorbereitet.Als die Klte kam, wurde eifrig Schnee aus den Kanonen produziert und als Vorrat unter Folien versteckt. Doch den frhlingshaften Temperaturen hatten die Free Willis, wie die Helfer des Ski-Clubs genannt werden, nichts entgegenzusetzten. Nur Pftzen blieben brig. Schnell wurde auf den Notfallplan zurckgegriffen: Schnee aus einer Ski-Halle im rheinischen Neuss. Doch dies schien pltzlich pass. Keine zwei Wochen ist es her, und ganz Willingen war in ein weies Winterkleid gehllt. Doch zu frh gefreut: Die Temperaturen stiegen wieder ber 10 Grad. Lediglich nachts war es khl genug, etwas Schnee zu produzieren.Seit Montag rollen nun LKW um LKW. In der Nacht zum Dienstag trafen die ersten 30 Ladungen ein. Schanzenchef Wolfgang Schlter und seine Mannen haben seither kaum ein Auge zu machen knnen. Mit ber 1000 Pferdestrken und viel Handarbeit, wird der Aufsprunghgel prpariert. Und tatschlich. Seit Freitag ist es vollbracht. Die Elite der Skispringer kann ihre Kunst zeigen. Trainingsspringen und Einweihungsparty sollen heute planmig ber die Schanze gehen.

Fr Kurzentschlossene

Da 30.000 Karten bereits im Vorverkauf an die Fans gegangen sind, fhrt die Bahn mit zustzliche Zgen. Allen Besuchern wird empfohlen, das Schienenangebot zu nutzen. Vom Bahnhof Willingen betrgt der Fuweg bis zur Schanze etwa 30 bis 40 Minuten. Sollten die vorgesehenen Wiesen nicht gefroren sein, fehlen ber 6.000 Parkpltze. Ansonsten sind die Zufahrten zu den Parkpltzen ausgeschildert. Aus der Kerngemeinde Willingen fahren keine Pendelbusse zur Schanze. (red)

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