Schneller als gedacht: Amtsgericht Bad Arolsen verkauft

Bad Arolsen. Das spätklassizistische Gebäude und ehemaliges Amtsgericht  muss nicht mehr leerstehen. Es gibt einen Investor.Es ist erst einige Mona

Bad Arolsen. Das spätklassizistische Gebäude und ehemaliges Amtsgericht  muss nicht mehr leerstehen. Es gibt einen Investor.Es ist erst einige Monate her, da kämpfte Bad Arolsen, allen voran Bürgermeister van der Horst, noch um die Erhaltung des Amtsgerichtsstandortes.

Das ist inzwischen Geschichte. Die Zuständigkeit für den ehemaligen Amtsbezirk Bad Arolsen liegt seit dem beim Amtsgericht  Korbach. Die Immobilie, die ungenutzt und leer steht, ist jetzt an die Hospitality Alliance AG Deutschland (HAAG) verkauft worden.

Neue Eignerin des spätklassizistischen Gebäudes ist die FFF Vermögensverwaltungs GmbH, die zur HAAG gehört. Die Hotelgesellschaft ist bereits in Bad Arolsen ansässig. Entgegen der ursprünglichen Planung die Unternehmensaktivitäten nach Berlin zu verlagern, soll mit der Übernahme des Gebäudes an der Rauchstraße 7 nun der hiesige Standort ausgebaut werden. Künftig werden von Bad Arolsen aus verschiedene Servicegesellschaften den Betrieb der rund 70 angehörigen Hotels unterstützen.

"Ausschlaggebend waren die Arbeitsbedingungen und die Lebensqualität, die wir unseren Mitarbeitern hier vor Ort im Waldecker Land bieten können", begründet Alexander Fitz, der Vorstandsvorsitzende, das Engagement seines Unternehmens in der Region, das auch neue Stellen schaffen will.

Die "3F Management GmbH" ist zurzeit mit 17 Mitarbeitern für die Betreuung und Überwachung aller buchhalterischen Vorgänge und Bilanzierungen für alle einzelnen Hotelstandorte der Gruppe in Deutschland, Schweiz und Österreich zuständig. Auch eine HAAG gehörende Werbeagentur wird im Lauf des Jahres die dann renovierten Büros an der Rauchstraße 7 beziehen.

Ebenfalls neu am Standort Bad Arolsen angesiedelt ist die Hospitality Alliance Academy, die für Aus- und Fortbildung der etwa 2.800 Mitarbeiter sorgt. Bis die ersten Büros in der Rauchstraße in Betrieb genommen werden können, sind nach ersten Schätzungen in den kommenden zwei Jahren zwischen 400.000 und 600.000 Euro an Investitionen für die Umnutzung und Modernisierung des Gebäudes an Eigenmitteln der Gesellschaft nötig.

Die notwendigen Umbauarbeiten sollen  in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde stattfinden, so dass der Erhalt des historischen Charakters des Gebäudes gesichert ist, verspricht die Gesellschaft. Die Arbeiten sollen in diesem Frühjahr mit gleichzeitiger Nutzung des Standortes beginnen.

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