Schnelltests für alle Bürger: Diemelstädter Gemeinschaftshaus als Testzentrum

DRK Verbandsführer Manuel Henkelmann, Bürgermeister Elmar Schröder, DRK Einsatzleiter Hartmut Keim und Silke Brach vom Diemelstädter Bürgerservice freuen sich über das gemeinsame Angebot.
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DRK Verbandsführer Manuel Henkelmann, Bürgermeister Elmar Schröder, DRK Einsatzleiter Hartmut Keim und Silke Brach vom Diemelstädter Bürgerservice freuen sich über das gemeinsame Angebot.

Im Gemeinschaftshaus Rhoden bietet der DRK Kreisverband Waldeck-Frankenberg zusammen mit der Stadt Diemelstadt jeden Mittwochnachmittag von 15 bis 19 Uhr Antigen-Schnelltests zum Nachweis einer Infektion mit SARS-COV-2 an.

Diemelstadt. Im Gemeinschaftshaus Rhoden bietet der DRK Kreisverband Waldeck-Frankenberg zusammen mit der Stadt Diemelstadt jeden Mittwochnachmittag von 15 bis 19 Uhr Antigen-Schnelltests zum Nachweis einer Infektion mit SARS-COV-2 an. Somit dient das Gemeinschaftshaus in den nächsten Monaten nicht nur als Bürgerservice der Stadt, sondern ist mittwochs, wenn die Verwaltung geschlossen bleibt, das Diemelstädter Testzentrum.

In den Räumlichkeiten bekommen alle Einwohner des Landkreises über 14 Jahre die Möglichkeit, sich testen zu lassen. Der Test ist kostenlos, dauert etwa 30 Minuten und wird mit einem Zertifikat testiert. Mitzubringen sind der amtliche Lichtbildausweis sowie ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz. Eine Anmeldung beim DRK ist nicht erforderlich, da zunächst die Resonanz abzuwarten bleibt. Ziel ist eine möglichst unbürokratische Abwicklung zu ermöglichen. Auch in Nachbarkommunen gibt es an anderen Tagen die gleichen Angebote siehe Extra Info).

„Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und den Nachbarkommunen bei dieser neuen Aufgabe ist absolut zielführend und wir müssen nach einer ersten Testphase sehen, ob das Angebot so ausreicht, oder sogar erweitert werden muss. Sollten mehr Tage oder größere Räume nötig werden, würde sich auch die Stadthalle Rhoden anbieten. Die Stadt Diemelstadt wird gemeinsam mit DRK, Landkreis, Ärzten, Apothekern, Nachbarkommunen und sonstigen Akteuren alle Unterstützung aufbringen, die unsere Bürger in diesen schwierigen Zeiten benötigen. Das wir situativ von Woche zu Woche neu entscheiden müssen und immer wieder Verbesserungen möglich sind, ist bei lösungsorientierten Ansätzen völlig normal.

Wir müssen als Gesellschaft lernen eigenverantwortlich und selbstbestimmt unser Leben in dieser Krise zu gestalten und nicht immer warten, bis irgendetwas mit festen Grenzwerten geregelt wird. Und wir müssen eine Risikoabwägung treffen, denn eine Null-Risiko-Gesellschaft gibt es nicht. Ob sich jede Person impfen lässt und mit welchem Impfstoff, bleibt der Entscheidung jedes Einzelnen überlassen. Trotzdem darf es keine bevorzugte Behandlung für die bereits Geimpften geben, solange nicht jeder Impfwillige ein Angebot erhalten hat. Deshalb werden wir uns noch lange Zeit mit Schnelltestungen beschäftigen und Einschränkungen unseres gewohnten Lebensstils akzeptieren müssen. Leider!“, so Bürgermeister Elmar Schröder.

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