Schornsteinfeger muss sich der Konkurrenz stellen

Waldeck-Frankenberg. Aus alters- oder gesundheitlichen Gründen sind die Bezirksschornsteinfegermeister Udo Lind aus Korbach, Manfred Meier aus Franke

Waldeck-Frankenberg. Aus alters- oder gesundheitlichen Gründen sind die Bezirksschornsteinfegermeister Udo Lind aus Korbach, Manfred Meier aus Frankenau und Lothar Vaupel aus Edertal in den Ruhestand gegangen bzw. ausgeschieden. Sinnbildlich haben Udo Lind im Kehrbezirk 07 an Volker Nawroth und Manfred Meier im Kehrbezirk 13 an Sven Ulrich ihren Kehrbesen übergeben; Thomas Friderritzi trat die Nachfolge von Lothar Vaupel an. Landrat Dr. Reinhard Kubat und Kreisobmann Jürgen Tripp würdigten dies in einer Feierstunde.

Sie sprachen die besondere Stellung der Schornsteinfeger an, die als privatrechtliche Unternehmer auch öffentlich hoheitliche Aufgaben wahrnehmen. Auch gingen beide auf die Neuregelung des Schornsteinfegerwesens ein, in dem das Berufsrecht und die Versorgung neu erlassen und das bestehende Schornsteinfegergesetz geändert wird.

Die in großen Teilen schon ab November 2008 in Kraft getretene Reform hat einen kompletten Strukturwandel des Berufsbildes zur Folge. Der bisher umfassend beliehene Bezirksschornsteinfegermeister wird ab 2013 zum Bezirksschornsteinfeger mit einer nur 7-jährigen Bestelldauer bestellt. Danach übernimmt er nur noch hoheitlich tätige Aufgaben. Für alle bisherigen Schornsteinfegerarbeiten muss er sich der Konkurrenz stellen. Dies führt zu neuen Herausforderungen. Unter anderem muss der Bezirksschornsteinfeger neben den herkömmlichen handwerklichen nunmehr auch nicht unwesentliche Verwaltungsaufgaben übernehmen.

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