Demo gegen Rassismus in Korbach: 300 Schüler setzen in Korbach ein Zeichen

Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
1 von 19
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
2 von 19
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
3 von 19
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
4 von 19
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
5 von 19
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
6 von 19
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
7 von 19
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.
8 von 19
Szene von der Demonstration gegen Rassismus in Korbach am 5. März 2020.

„Region gegen Rassismus“ heißt die neue Bewegung, die am vergangenen Donnerstag über 300 Teilnehmer, meist Schüler, auf die Straße brachte, um für mehr Toleranz zu demonstrieren.

Korbach -  Mit Plakaten und Postern bezogen sie Position am Berndorfer Torplatz. Matthias van der Minde von der Arbeitsgemeinschaft erinnerte in seiner Begrüßungsrede an seine Jugend der 1980er Jahren. „Nie wieder“ sei eine überzeugende Parole geworden, die sich in Filmen und öffentlichen Streitgesprächen über die Aufarbeitung der Nazi Zeit herausgebildet habe.

Die historische Rede des damaligen Bundespräsidenten, in der er das Kriegsende nicht als „Niederlage“, sondern als „Befreiung“ bezeichnete, gelte bis heute. Speziell an die Adresse aktueller Bewegungen, die einerseits die Nazi Vergangenheit ignorieren wollten, aber andererseits ähnliches Gedankengut streuten.

Florian Völlmecke und Luca Wehner vom Schülerrat der beruflichen Schulen riefen dazu auf, den Hass aus den Köpfen zu vertreiben und durch Toleranz zu ersetzen. Karl-Heinz Stadler von der Arbeitsgruppe „Region gegen Rassismus“ und Förderkreis der Synagoge Vöhl sprach deutlich den „Alltagsrassismus“ an, der in vielen Menschen schlummere. Respekt voreinander sei ein wichtiges Erziehungsziel. Liedermacherinn Lena Fingerhut sorgte für hörenswerte musikalische Zwischentöne mit griffigen Texten. (rff)

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Schwere Rüttelplatte von Baustelle bei Dehringhausen abtransportiert

Am vergangenen Wochenende wurde vom Baustellengelände an der Landesstraße 3083 zwischen Freienhagen und Dehringhausen eine 500 Kilogramm schwere Rüttelplatte der Firma …
Schwere Rüttelplatte von Baustelle bei Dehringhausen abtransportiert

Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Farbschmiererei an Sporthalle in Korbach

Der oder die unbekannten Täter sprühten links neben dem Haupteingang den Schriftzug "WEAK1" auf und verursachten dadurch einen Schaden in Höhe von 250 Euro, meldet die …
Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Farbschmiererei an Sporthalle in Korbach

Die aktuellen Zahlen der Coronavirus Infektionen in Hessen

Die Zahl der mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 Infizierten ist in Hessen seit des Ausbruchs der Pandemie hierzulande auf 12.142 am 3. August 2020 angestiegen. Es sind …
Die aktuellen Zahlen der Coronavirus Infektionen in Hessen

Umweltstraftat in Vöhl: Batterien und Asbestplatten landen im ehemaligen Steinbruch

Im ehemaligen Steinbruch von Vöhl-Schmittlotheim ist umweltgefährdender Abfall abgeladen worden. Der oder die Täter ließen illegal Glas, Altreifen, Elektronik, Batterien …
Umweltstraftat in Vöhl: Batterien und Asbestplatten landen im ehemaligen Steinbruch

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.