Schutz vor kriminell erwirtschaftetem Geld

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Die Prävention vor Geldwäsche nimmt eine immer wichtigere Rolle ein und stellt eine große Herausforderung für die Unternehmen dar. Foto: Archiv

Nordhessen. Zu einer Informationsveranstaltung über das Geldwäschegesetz lädt das Regierungspräsidium Kassel ein

Nordhessen. "Wie Sie sich vor Geldwäsche schützen – Prävention & richtiges Handeln" lautet der Titel der anderthalbstündigen Veranstaltung, die am Dienstag, 16. September, um 16.00 Uhr im Großen Sitzungssaal des RP am Steinweg 6 beginnt.Geldwäsche ist das Einschleusen von kriminell erwirtschaftetem Geld in den legalen Geldkreislauf; zum Beispiel Geld, das aus einem Raub stammt und durch den Kauf einer Immobilie legalisiert wird. Interessant ist die Veranstaltung für Immobilienmakler, die Kauf- und Verkaufsvermittlungen durchführen.Die Prävention vor Geldwäsche nimmt eine immer wichtigere Rolle ein und stellt eine große Herausforderung für die Unternehmen dar. Um nicht für Geldwäsche missbraucht zu werden, müssen die Regelungen des Geldwäschegesetzes erfüllt werden. Darüber informiert das Regierungspräsidium in dieser Veranstaltung, bei der Herr Rudolf Koch, Vizepräsident des Immobilienverbands Deutschland IVD, als Gast-Referent über Risikoanalysen und die konkrete Umsetzung von Maßnahmen in der Praxis aufklären wird.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Das Anmeldeformular steht als Download auf der Internetseitewww.rp-kassel.de(Menüpunkte Sicherheit & Ordnung  Gefahrenabwehr  Geldwäschegesetz) zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 01. September 2014 (per Fax: 0611-32764-1056, per E-Mail: geldwaeschepraevention@rpks.hessen.de).

Das Regierungspräsidium hat im Bereich der Geldwäscheprävention die Aufsicht über eine Vielzahl von Unternehmen; darunter Personen, die gewerblich mit Gütern handeln, Immobilienmakler, Dienstleister für Gesellschaften und Treuhandvermögen, Versicherungsvermittler und viele mehr.Im Rahmen seiner Aufsicht prüft das Regierungspräsidium, ob diese Verpflichteten die Vorschriften des Geldwäschegesetzes einhalten. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld bis zu 100.000 Euro geahndet.

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