Schwarz darf fahren – grün ist out

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Foto: Joachimsmeier

Waldeck-Frankenberg. Ab Samstag, 1. März, haben die Mofa-Kennzeichen eine neue Farbe.

Waldeck-Frankenberg. Ab Samstag, 1. März 2014, ist die Farbe der neuen Mofa-Schilder schwarz statt bisher grün. Wer dann noch mit dem alten Kennzeichen fährt, hat keinen Versicherungsschutz mehr und macht sich strafbar. Ein neues Schild, ein Jahr lang gültig, ist für etwa 70 bis 130 Euro bei den Versicherungskaufleuten zu haben.

Stefan Ginder, Sprecher des Bezirks Kassel im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), stellt klar, dass für alle motorisierten Zwei- und Vierräder bis zu 50 Kubikzentimeter Hubraum ein Versicherungsschild Vorschrift ist. Das gilt für Mofa und Leichtmofa, Moped oder auch Kleinkrafträder (Mokick und Roller) und sogar für Krankenrollstühle und Roller-Scooter, wenn sie schneller als 6 km/h sind.

Wird ein dreirädriges Kleinkraftrad oder vierrädriges Leicht-Kfz (nicht zu verwechseln mit einem Quad), beide mit Höchstgeschwindigkeit 45 km/h, mit Mofakennzeichen gefahren, kostet die Versicherung einen Freizeitspaß-Zuschlag von etwa 20 bis 30 Euro pro Jahr.

Auch für E-Bikes, die ohne Muskelkraft über 6 km/h bzw. mit Tretunterstützung bis max. 45 km/h fahren können, ist eine gesonderte Haftpflichtversicherung und ein neues Versicherungskennzeichen notwendig. Eine Betriebserlaubnis des TÜV wird für diese umweltfreundlichen Zweiräder ebenfalls benötigt, wie der Besitz eines Führerscheins der Klasse M sein, sofern der Fahrer nach dem 01.04.1965 geboren ist.

Bei der Schilderausgabe wird die Technik nicht kontrolliert. Frisierte Fahrzeuge bleiben aber illegal, betont Stefan Ginder. "Daher zahlt die Haftpflichtversicherung nach einem verursachten Unfall zwar den Schaden des Unfallopfers, holt sich aber das Geld vom Schädiger zurück."

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