Seilbahn am Edersee Junge Union fordert beschleunigte Genehmigung

v.l.n.r.: Tim Stöcker JU), Stefan Döhring CDU Waldeck), Philipp Hankel CDU Waldeck), Lars Pfetzing CDU Waldeck), Bürgermeister Jürgen Vollbracht, Leon Frick JU), Lea Sprenger JU), Kevin Scherf JU), Sören Wassmuth JU) und Johannes Müller Vorsitzender JU).
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v.l.n.r.: Tim Stöcker JU), Stefan Döhring CDU Waldeck), Philipp Hankel CDU Waldeck), Lars Pfetzing CDU Waldeck), Bürgermeister Jürgen Vollbracht, Leon Frick JU), Lea Sprenger JU), Kevin Scherf JU), Sören Wassmuth JU) und Johannes Müller Vorsitzender JU).

Die Junge Union Waldeck-Frankenberg JU) fordert, die Genehmigungsverfahren zur Errichtung der geplanten Seilbahn am Edersee zu beschleunigen.

Waldeck - Die Jungpolitiker haben die Stadt Waldeck besucht, um sich einen Überblick über das geplante Projekt zu verschaffen. Bürgermeister Jürgen Vollbracht und Vertreter aus der lokalen Politik begrüßten die JU.

Beim gemeinsamen Erfahrungsaustausch gewährte Vollbracht einen Einblick in den Sachstand der Planungen. Die Seilbahn passt hervorragend in das Edersee-Verkehrskonzept des Landkreises, so der Bürgermeister, denn nur so können die Besucher ihr Auto an den größeren Parkplätzen stehen lassen, um mit der Schifffahrt und der Seilbahn wieder zu ihrem Auto zurückzukehren.

Hintergrund ist die für rund 15 Millionen Euro geplante Seilbahn, die ein Team aus mehreren Gesellschaftern realisieren möchte. Die Seilbahn soll eine Strecke von 1,2 Kilometern befahren und dabei drei Stationen anfahren: die Talstation nahe des Schiffsanlegers, eine Station nahe Schloss Waldeck und eine weitere in der Waldecker Altstadt.

Etliche Genehmigungen seien bereits erteilt. Lediglich ein Stützmast liegt im FFH-Gebiet und bedarf einer Ausnahmegenehmigung. Hier würde eine Fläche von etwa 25 qm langfristig beansprucht werden, so die Pressemitteilung der JU. Die derzeit betriebene Seilbahn führt durch den Nationalpark Kellerwald. Für die seit 1961 betriebene Seilbahn muss die Stadt Waldeck eine rund 650 Meter lange Schneise durch den Wald freihalten, damit der Betrieb gewährleistet ist. Diese Schneise könnte durch den Neubau bewaldet werden, wodurch ein zusammenhängendes Waldgebiet entstünde.

Die Seilbahn bewirke eine enorme Wertsteigerung des Edersees als Tourismus- und Urlaubsgebiet für Besucher. Durch die Integration der Seilbahn in den Nahverkehr, so Vorsitzender Johannes Müller, könnte zudem eine Erleichterung der umliegenden Infrastruktur herbeigeführt werden. Gerade während der Urlaubszeit kommt es vornehmlich auf der Ederseerandstraße zu einem hohen Verkehrsaufkommen, welchem mit der Errichtung der Seilbahn entgegengewirkt werden kann. Touristen könnten mit dem PKW bequem zu einem Sammelparkplatz fahren und begeben sich mithilfe der Seilbahn zum Edersee. Auch im Zuge der Erweiterung des Nationalparks steigere das Seilbahnprojekt die Attraktivität der Region. Der Betrieb der Seilbahn sei weitestgehend klimaneutral, was für die heimische Flora und Fauna dienlich ist, so die Jungpolitiker.

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