Soldan´sche Ofenplatte aus dem 16. Jahrhundert hängt jetzt im Historischen Rathaus Frankenberg

Das Foto zeigt Stadtarchivar Dr. Horst Hecker, Ursula und Hans Imhof sowie Bürgermeister Rüdiger Heß bei der Übergabe der Soldan´schen Ofenplatte.
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Das Foto zeigt Stadtarchivar Dr. Horst Hecker, Ursula und Hans Imhof sowie Bürgermeister Rüdiger Heß bei der Übergabe der Soldan´schen Ofenplatte.

Fast 500 Jahre ist die wertvolle Spende des Ehepaars Imhof alt. Die Ofenplatte ist ein Werk des Frankenberger Künstlersohnes Philipp Soldan.

Frankenberg - Das Frankenberger Ehepaar Ursula und Hans Imhoff hat seiner Heimatstadt ein wertvolles Geschenk gemacht. Die Eheleute übergaben eine nach einem Model von Philipp Soldan gefertigte gusseiserne Ofenplatte an Bürgermeister Rüdiger Heß. Dieser dankte dem Ehepaar sehr herzlich für die großzügige Überlassung und betonte den repräsentativen Ausstellungsort vor dem Sitzungssaal im Historischen Rathaus: „So kann jeder, der das Rathaus betritt, die Ofenplatte sehen.“

Die Platte stammt aus dem Familienbesitz und ist wahrscheinlich im Zeitraum zwischen 1530 und 1560 produziert worden. Rund 40 Jahre hing die Ofenplatte im Privathaushalt des Cousins von Hans Imhoff in Bad Reichenhall. Nach dessen Tod haben die Frankenberger Eheleute Imhoff sich dafür eingesetzt, dass die Rarität zurück in die Heimatstadt Soldans kommt, die sich bekanntlich inzwischen mit dem Beinamen Philipp-Soldan-Stadt schmücken darf.

Stadtarchivar Horst Hecker bestätigte im Vorfeld die Echtheit der Soldan’schen Ofenplatte, an der es keinen Zweifel gibt. Unter anderem hat der Meister im oberen rechten Eck seine verschlungenen Initialen „PS“ eingebracht. Zudem existieren weitere Platten mit ähnlichen oder identischen Motiven, unter anderem im Museum im Kloster Frankenberg. Die gusseiserne Platte zeigt im unteren Teil zwei Portraits, im oberen Teil eine biblische Szene, welche die Tochter des Herodes und den Henker von Johannes dem Täufer zeigt.

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